Schockierendes Video: Airbnb-Vermieter stößt Gast die Treppe runter

Brutales Vorgehen des Vermieters

Ein schockierendes Video zeigt, wie eine junge Frau die Treppe heruntergeschubst wird. Scheinbar hatte sich die Südafrikanerin mit ihrem Airbnb-Vermieter gestritten. Dieser wurde handgreiflich und die Frau fiel daraufhin kopfüber die Stufen herunter.

Sibahle Nkumbi wurde die Treppe heruntergeschubst

Die Übernachtungsvermittlungsplattform 'Airbnb' wird gerade von einem Skandal erschüttert. In einer der Unterkünfte in Amsterdam, die bei der Plattform angeboten werden, kam es zu einem brutalen Vorfall. Der 47-jährige Vermieter einer Unterkunft in Amsterdam schubste eine Frau namens Sibahle Nkumbi einfach die Treppe herunter. Sie hatten sich zuvor aus noch nicht geklärten Gründen gestritten. Der Vermieter hatte immer wieder "Raus!" gerufen und Sibahle Nkumbi geschubst.

Die Frau war als Begleitung der Fotografin Zanele Muholi in Amsterdam. Diese sah die schrecklichen Szenen mit an und teilte bei Instagram ein Video des Vorfalls.

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Polizei ermittelt - Vermieter wurde verhaftet

Durch den Sturz zog sich Nkumbi Prellungen zu. Sie erstattete Anzeige gegen den Vermieter, der zwischenzeitlich verhaftet wurde. Warum es zu dem Streit kam, ist nicht ganz klar. In einem Interview äußerte sich die Verletzte zu den Motiven und glaubt, dass der 47-Jährige aus rassistischen Motiven gehandelt hätte. Andere behaupteten, dass die Gäste ihre Wohnung mehr als eine Stunde zu spät geräumt hätten. Dennoch rechtfertigt keiner dieser Gründe das gewaltvolle Vorgehen des Vermieters. Die Polizei ermittelt zurzeit noch.

David King, Leiter des Teams für Vielfalt & Zugehörigkeit bei Airbnb, zeigte sich ebenfalls schockiert über den Vorfall und kündigte Maßnahmen an: „Ein derartiges Verhalten gegenüber Mitgliedern unserer Community steht in klarem Gegensatz zu dem wofür Airbnb steht. Unser CEO Brian Chesky und ich sind im Austausch mit den betroffenen Gästen. Wir werden gegen dieses abscheuliche Verhalten strenge Maßnahmen ergreifen. Dazu zählt der lebenslange Ausschluss von unserer Plattform und unsere Unterstützung der zuständigen Behörden bei der Strafverfolgung. Niemand sollte jemals so behandelt werden. Wir tolerieren ein derartiges Verhalten nicht.“