Angeblich wollten sie die Tiere adoptieren

Farmbesitzer verfüttern Hundewelpen an Schlangen

Sie taten so, als wollten sie die obdachlosen Hundewelpen adoptieren. Tatsächlich verfütterten Kevin Peralta de la Torre und seine Partnerin Aleh Ortlsaias die Jungtriere wohl an ihre Schlangen.
© The Pandu/Newsflash (The Pandu/Newsflash (Photographer) - [None], The Pandu/Newsflash

30. September 2020 - 9:24 Uhr

Anschuldigungen gegen Paar in sozialen Medien

Sie taten so, als wollten sie die obdachlosen Hundewelpen adoptieren. Tatsächlich verfütterten Kevin Peralta de la Torre und seine Partnerin Aleh Ortlsaias die Jungtiere wohl an ihre Schlangen. Mehrere Nutzer in den sozialen Medien erhoben entsprechende Anschuldigungen gegen die Schlangenfarm-Besitzer aus Mexiko, wie die britische "Sun" berichtet.

Hundebesitzer erst kontaktiert und dann blockiert

Dem Bericht zufolge kontaktierte das Paar aus dem mexikanischen Bundesstaat Aguascalientes über Social-Media-Plattformen und Messenger-Dienste Menschen, die herrenlose Hunde vorübergehend aufgenommen hatten. Zur Freude der Tierliebhaber boten die Schlangenfarm-Besitzer an, die Welpen zu adoptieren. Dass sie zum Reptilienfutter werden sollten, ahnten die "Pflegeeltern" nicht.

Auffällig war aber, dass Kevin Peralta de la Torre und seine Partnerin immer nach dem gleichen Muster vorgingen: Wenn sie in den Besitz der jungen Hunde gelangt waren, blockierten sie ihre "Geschäftspartner" regelmäßig bei Whatsapp & Co. Sie waren dann für die vorherigen Besitzer der Hunde nicht mehr zu erreichen.

Anzeige wegen Tierquälerei gegen die Schlangenfarm-Besitzer aus Mexiko

Inzwischen soll eine Anzeige wegen Tierquälerei gegen Kevin Peralta de la Torre vorliegen. Ob gegen ihn ermittelt wird, ist nicht bekannt.