Schnee und Glätte sorgen in Bayern für Unfälle

Ein Auto fährt am frühen Morgen auf einer Landstraße im Schneetreiben. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
Ein Auto fährt am frühen Morgen auf einer Landstraße im Schneetreiben. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Archivbild
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05. Dezember 2021 - 13:42 Uhr

München (dpa/lby) - Schnee und Glätte haben am Wochenende in Bayern zu Unfällen geführt. Die Autofahrer seien sehr vorsichtig gefahren, viel sei trotz der Witterung nicht passiert, sagte ein Sprecher der Polizei Schwaben Nord am Sonntag. Zwar gerieten einige Autos ins Rutschen, doch die Beamten der Polizei Oberbayern Süd seien teils sogar überrascht gewesen, wie wenig auf den Straßen los war: "Wir haben zurzeit wenig Unfälle", sagte ein Sprecher am Sonntag.

Ein Sprecher der unterfränkischen Polizei teilte den Eindruck: Auch im Norden des Freistaats habe es nur vereinzelt Unfälle aufgrund der Witterung gegeben. Im Landkreis Kitzingen brachte Blitzeis auf einer Brücke den Wagen einer 24-Jährigen am Sonntagmorgen ins Schleudern. Die Frau blieb unverletzt, das Auto wurde total beschädigt.

Am Samstag stießen in Mittelfranken auf schneeglatter Fahrbahn zwei Autos frontal zusammen. Eine 34 Jahre alte Autofahrerin kam mit ihrem Fahrzeug ins Schleudern und in den Gegenverkehr. Ihr Wagen kollidierte mit dem eines 56-Jährigen auf der Bundesstraße 2 bei Heroldsberg. Die beiden Fahrer und die 58 Jahre alte Beifahrerin der Frau erlitten mittelschwere bis schwere Verletzungen. Nach rund zwei Stunden Bergungsarbeiten sei die B2 wieder frei gewesen.

Im Osten Bayerns kamen zahlreiche Autofahrer ins Rutschen. Mindestens ein Zaun, ein Verkehrszeichen und mehrere Straßenpfosten wurden dabei laut den Beamten beschädigt. Die meisten Unfälle verliefen jedoch glimpflich ohne schwere Verletzungen.

Leichte Verletzungen hingegen zog sich eine 19-Jährige in Niederbayern zu. Aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit und Schneeglätte überschlug sich das Auto der Frau am Samstag im Landkreis Straubing-Bogen auf der Strecke zwischen Perkam und Hirschling. Die 19-jährige Autofahrerin kam in ein Krankenhaus.

Noch mit Sommerreifen rutschte ein Autofahrer bereits am Freitag im niederbayerischen Grafenau in die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem Lastwagen. Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß niemand. Den Mann erwartet aber ein Bußgeld wegen falscher Bereifung.

Drei Unfälle in sieben Minuten geschahen in Schwaben auf der Autobahn 7 bei Illertissen. In der Nacht zum Sonntag kamen unabhängig voneinander drei Autos wegen nicht angepasster Geschwindigkeit bei Glätte auf der A7 ins Schleudern und prallten gegen Schutzplanken und Windschutzzaun. Verletzt wurde bei den Unfällen niemand.

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Quelle: DPA