Attacke bei umstrittenem Kampf

Bulle nimmt Matador auf die Hörner

11. August 2020 - 13:27 Uhr

Bulle nimmt Matador auf die Hörner

Die Rückkehr von Enrique Ponce in die Stierkampfarena endete für den Matador böse. Bei dem Gefecht im spanischen Cádiz rammte ihm der Stier seine Hörner mit voller Wucht in den Hintern, Ponce ging zu Boden. Dabei bohrten sich die Spitzen der Hörner tief in das Hinterteil des Matadors.

Umstrittene Tradition in Spanien

Für Ponce war das nicht der erste Angriff. Schon häufiger wurde er von Stieren während eines Kampfes angegriffen und musste wegen zahlreicher Verletzungen sogar schon mehrere Monate pausieren. Weil sich Toreros immer wieder schwer verletzen oder sogar zu Tode kommen, ist diese Tradition in Spanien sehr umstritten. Auch Tierschützer kritisieren das blutige Spektakel und prangern an, Tier und Mensch unnötig in Gefahr zu bringen. Sie fordern das Aus für den Stierkampf. Die Hoffnung, Corona könnte dem Stierkampf endgültig ein Ende setzen, wurde enttäuscht. Seit einigen Tagen ist der Kampf zwischen Mensch und Bulle wieder erlaubt - wenn auch unter verschärften Hygienevorschriften.