Sonderregel für Kreise mit hohen Inzidenzen

Schleswig-Holstein öffnet Kitas und Grundschulen - mit Einschränkungen!

15.02.2021, Sachsen, Dresden: Eine medizinische Maske liegt auf einer Schulmappe in einem Klassenzimmer der Regenbogenschule. Nach dem Lockdown öffnen heute die Grundschulen und Kitas in Sachsen im eingeschränkten Regelbetrieb. Foto: Robert Michael/d
Coronavirus - Schulöffnung in Sachsen
ert alf, dpa, Robert Michael

Ab dem 22. Februar geht es los

Schleswig-Holstein gehörte im Vergleich zu den anderen Bundesländern immer zu den Regionen, in denen sich weniger Menschen mit dem Coronavirus infiziert haben. Ministerpräsident Daniel Günther gilt auch als Befürworter von einem Stufenplan für mögliche Lockerungen und das soll nun, angesichts der sinkenden Infektionszahlen, zumindest bei Grundschulen und Kitas in die Tat umgesetzt werden. So sollen ab dem kommenden Montag (22. Februar) die Kitas und Grundschulen unter besonderen Corona-Bedingungen den Betrieb wieder aufnehmen – doch das gilt nicht für die Städte Flensburg und Lübeck sowie die Kreise Pinneberg und Herzogtum Lauenburg.

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Für diese Altersgruppen gilt Regelbetrieb, Notbetreuung und Distanzunterricht

Die Kitas starten ab kommendem Montag im Corona-Regelbetrieb, wie Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) und Bildungsministerin Karin Prien (CDU) am Montag mitteilten. Für die Grundschulen gelte, dass die Schüler*innen der Klassen 1 bis 4 in den Präsenzunterricht zurückkehren, immer unter Corona-Bedingungen, und der Ganztag unter Beachtung der Hygienevorschriften angeboten werden könne. Die Jahrgangsstufen 5 und 6 bleiben beim Distanzunterricht, bzw. in der Notbetreuung. Für die weiterführenden Schulen heißt es jedoch weiterhin: Distanzunterricht für die Jahrgangsstufen 5 bis 13 bis zum 7. März.

Strengere Regeln für vier Regionen

Die Sorgenkinder in Sachen Infektionszahlen sind im nördlichsten Bundesland die Städte Flensburg und Lübeck sowie die Kreise Pinneberg und Herzogtum Lauenburg. Hier gelten strengere Regeln. In Flensburg bleibt es bis auf weiteres beim Distanzunterricht und einer Notbetreuung für Kitas und Grundschulen. "Für alle Jahrgangsstufen außer den Abschlussklassen gilt, dass es bis auf weiteres nicht möglich ist, Klassenarbeiten in Präsenz zu schreiben", so das Ministerium.

Für die Stadt Lübeck und die Kreise Pinneberg, ausgenommen die Insel Helgoland, die eine Inzidenz von 0 aufweist, sowie den Kreis Herzogtum Lauenburg gebe es in den Kitas und in den Schulklassen 1 bis 6 bis zum 28. Februar Notbetreuung und Distanzunterricht. Vom 1. März an soll es in Lübeck und im Kreis Pinneberg dann einen eingeschränkten Kita-Regelbetrieb geben und Grundschüler sollen in den Wechselunterricht gehen. Im Kreis Herzogtum Lauenburg soll am 22. Februar entschieden werden, wie es dort im März weitergeht.

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Schul- und Kitapersonal soll sich kostenfrei testen können

Außerdem arbeite das Ministerium an einem Plan für das Kita- und Schulpersonal, "damit die für Betreuung und Beschulung der Kinder so wichtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich regelmäßig, anlassunabhängig und für sie kostenfrei testen lassen können", erklärten Gesundheitsminister Garg und Bildungsministerin Prien. Am heutigen Dienstag soll dem Kabinett ein Vorschlag unterbreitet werden, wie in Schulen und Kitas zwei Mal pro Woche bis Ostern Corona-Testungen angeboten werden können. "Dafür sollen Mittel von etwa 17 Millionen Euro veranschlagt werden", erklärten die Minister.


Quelle: DPA / RTL.de