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Schiffsunglück in Bangladesch: Viele Menschen vermisst

Schiffsunglück in Bangladesch: Viele Menschen vermisst

Angehörige warten am Flussufer auf Nachrichten über die zahlreichen Vermissten.
Angehörige warten am Flussufer auf Nachrichten über die zahlreichen Vermissten.
dpa, Stringer

Fähre war völlig überladen

Nach einem Fährunglück in Bangladesch haben Hunderte Angehörige von Vermissten aus Frust über die langsamen Rettungsarbeiten eine der wichtigsten Straßen des Landes blockiert.

"Es ist frustrierend, weil kaum etwas vorangeht. Wir bekommen auch keine Informationen über das Schicksal der Vermissten", sagte der Demonstrant Faysal Ahmem. Am Montag war die völlig überladene Fähre im Fluss Padma etwa 30 Kilometer südlich der Hauptstadt Dhaka gesunken.

Nach offiziellen Angaben wurden zwei Leichen gefunden, 113 Menschen werden vermisst. Die Familien der Vermissten demonstrierten eine Stunde lang auf der Überlandstraße, die den Südwesten des Landes mit Dhaka verbindet. Sie gaben die Straße erst frei, als die Behörden ihnen versicherten, sie würden die Bergungsarbeiten beschleunigen. Schifffahrtsminister Shahjahan Khan erklärte, die Helfer würden mit Sonargeräten nach der gesunkenen Fähre suchen, die in dem Hunderte Meter breiten Fluss zunächst verschwunden blieb.