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Schießerei in Brest: Mann eröffnet vor einer Moschee das Feuer

Tatverdächtiger ist tot

Schießerei in Brest: Mann eröffnet vor einer Moschee das Feuer

Schüsse vor Moschee in Brest
In Brest gab es vor einer Moschee eine Schießerei. (Foto: Motivbild)
picture alliance / Godong, Fred de Noyelle / Godong

Zwei Menschen vor Moschee in Brest angeschossen

In der Bretagne hat ein Mann vor einer Moschee plötzlich das Feuer eröffnet und zwei Menschen angeschossen - einer davon ist ein bekannter Imam. Sie wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Der Täter flüchtete mit einem Auto vom Tatort. Später fand die Polizei den mutmaßlichen Schützen tot.

Polizei findet Leiche des Tatverdächtigen

Die beiden Verletzten schweben offenbar nicht in Lebensgefahr, wie die zuständige Präfektur erklärte. Die Polizei bestätigte, dass einer der Verletzten der Imam der Moschee sei. Dieser ist auf Youtube sehr erfolgreich und hat Hunderttausende Follower. Seine Videos sind umstritten - Medienberichten zufolge war er in der Vergangenheit auch im Fokus der Behörden.

Nachdem die Polizei mehrere Stunden nach dem Täter gefahndet hatte, fanden die Beamten zuerst das leere Auto, mit dem der Mann vom Tatort geflohen war. Kurze Zeit später wurde auch die Leiche des Tatverdächtigen gefunden. Die Polizei geht davon aus, dass er sich selbst das Leben nahm.

Anti-Terror-Spezialisten prüfen den Fall

Warum der Mann vor der Moschee in Brest Schüsse abgab, ist noch völlig unklar. Die Anti-Terror-Spezialisten der Pariser Staatsanwaltschaft prüften am frühen Abend den Fall. Die Polizei teilte mit, sie ermittle, ob es einen Zusammenhang mit dem Tatort - der Moschee - und den Schüssen gebe. Der französische Innenminister Christophe Castaner hatte kurz nach dem Vorfall dazu aufgerufen, Gotteshäuser im Land stärker zu überwachen.

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