Schießanlage in Arizona: Neunjährige tötet Schießlehrer mit vollautomatischer Uzi

18. September 2014 - 13:42 Uhr

"All right" waren Charles Vaccas letzte Worte

"Die beste Schießanlage in Las Vegas", schreibt ein zufriedener Besucher auf der Homepage von 'Bullets and Burgers' (Kugeln und Burger). Der US-Betrieb nahe der Glückspielmetropole lockt Besucher nicht mit XXL-Fast-Food-Menüs an, sondern mit einem Waffenarsenal, das ganz offensichtlich in der Region seinesgleichen sucht. Im nach eigenen Worten weltberühmten 'Last Stop in Arizona' ereignete sich nun ein tragischer Zwischenfall.

Arizona: Neunjährige tötet Schießlehrer mit Uzi.
Endlich mal drauf losballern wie John Rambo - bei 'Bullets and Burgers' ist das möglich.

Ein neunjähriges Mädchen tötete beim Schießtraining ihren Schießlehrer – mit einer vollautomatischen Schusswaffe Marke Uzi. US-Medien berichteten, dass das Kind zuvor mehrmals problemlos einzelne Schüsse abfeuerte und dann auf den Vollautomatik-Modul umschaltete. Beim darauffolgenden Feuerstoß verriss sie dann offenbar die Waffe über ihren Kopf, wodurch der 39-Jährige Charles Vacca von mehreren Kugeln getroffen wurde – auch in den Kopf.

Nach Angaben des Sheriffs Department von Mohave County starb Vacca wenige Stunden später im Universitätsklinikum von Las Vegas. Der Manager der Anlage, Sam Scarmado, sagte dem US-Sender NBC "dass es auf vielen Anlagen gängige Praxis sei, dass Achtjährige unter Aufsicht ihrer Eltern schießen".

Arizonas 'Last Stop' ist ein 30 Hektar großes Areal in der Mojave-Wüste, wo potenzielle Waffenliebhaber ihrem Hobby in "einmaliger Desert-Storm-Atmosphäre" nachgehen können. Bewaffnet mit Scharfschützen-Gewehren, Mörsern bis zu Granatwerfen können Besucher dort Filmszenen aus Rambo und Terminator nachstellen – ab acht Jahren wohlgemerkt.