Stürmer mit Gehirnerschütterung im Krankenhaus

Schalke-Drama in Augsburg: Mark Uth abtransportiert

Mark Uth
Mark Uth wird vom Platz getragen
R4761 Bernd Feil/M.i.S./Pool, picture alliance

Und Schalkes Sieglos-Serie hält weiter an

Es waren Bilder, bei dem einem der Atem stockt: Im Bundesligaspiel zwischen dem FC Augsburg und dem FC Schalke 04 (2:2) hat sich Schalke-Stürmer Mark Uth offenbar schwer verletzt. Nach einem Luftzweikampf prallte Uth mit FCA-Innenverteidiger Felix Uduokhai zusammen und landete mit dem Kopf voraus auf dem Boden. Uth lag in der Folge regungslos auf dem Platz, bevor er abtransportiert werden konnte.

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Ärzte geben Infusion auf dem Rasen

Der 29-Jährige war nach Club-Angaben aber ansprechbar und stabil. „Er ist zusammen mit unserem Mannschaftsarzt auf dem Weg in die Klinik“, twitterte Schalke. Von dort gab es später eine erste Diagnose: Uth hat eine Gehirnerschütterung erlitten.

Nach dem heftigen Aufprall in der zehnten Spielminute wurde Uth bereits vom medizinischen Personal behandelt und bekam von den Ärzten auf dem Rasen eine Infusion.

Schiedsrichter Manuel Gräfe setzte das Spiel nach einer fast zehnminütigen Unterbrechung wieder fort, nachdem Uth auf einer Trage vom Platz gebracht werden musste.

Uth geht's ganz gut

Am Abend noch meldete sich Uth via Instagram zu Wort. Es gehe ihm „ganz gut“, möglicherweise könne er schon am Montag wieder das Krankenhaus verlassen.

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Restart mit Jubel-Alarm: Doch Schalkes Horrorserie bleibt bestehen

Nach dem Wiederanpfiff nahm das übliche Sieglos-Schicksal der Schalker zunächst seinen Lauf. Suat Serdar (32.) per Eigentor brachte den Ex-Club von S04-Coach Manuel Baum in Führung. Nach der Pause jedoch wendete sich das Blatt. Benito Raman (52.) schaffte den Ausgleich für die aufopferungsvoll kämpfenden Knappen, die kurz darauf in Überzahl agieren durften: Der bereits verwarnte Florian Niederlechner (54.) wurde nach einem Foul an Salif Sané mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche geschickt.

Die kalte Dusche für die Fuggerstädter ließ nicht lange auf sich warten: Nassim Boujellab (61.) gelang das 2:1 für die geschundenen Schalker, die den langersehnten ersten Sieg in der Nachspielzeit aber doch noch hergaben. Marco Richter (90.+3) knallte die Kugel per Kopf zum Ausgleich in die Maschen. Damit bleibt der Ruhrpott-Club auch nach 27 Bundesligaspielen in Folge ohne Sieg und macht weiter „Jagd“ auf Rekordhalter Tasmania Berlin (31).

RTL.de/sid