Nach dem Tod der Manager-Legende

Schalke plant große Trauerfeier für Rudi Assauer

Rudi Assauer prägte Schalke 04
Rudi Assauer prägte Schalke 04
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09. Februar 2019 - 12:44 Uhr

Königsblauen wollen Rudi Assauer ehren

Insgesamt 18 Jahre war Rudi Assauer Manager von Schalke 04. Unter ihm wurden die Knappen zu einem europäischen Top-Club. Assauer prägte den Verein wie kein anderer. Im Alter von 74 Jahren ist er am Mittwoch gestorben. Mit einer großen Trauerfeier will der Bundesligist Abschied nehmen und seine Ikone würdig verabschieden.

Fans sollen sich verabschieden können

Rudi Assauer ist bei den Schalkern eine Legende. Der Manager führte den Verein zu seinem größten Erfolg: dem Gewinn des UEFA-Pokals 1997. Für seine Art, auch mal etwas rauere Töne anzuschlagen und dabei trotzdem liebenswert zu bleiben, wurde er von den Königsblauen-Fans verehrt.

"Es ist klar, dass der Verein eine Trauerfeier machen wird, um Rudi Assauer würdig zu verabschieden", hatte Sportvorstand Christian Heidel angekündigt. Am Samstag soll es in der Arena ein Kondolenzbuch geben, in das sich Assauers Anhänger eintragen können.

Am Freitag, den 15. Februar lädt der FC Schalke dann zur großen öffentlichen Gedenkfeier (11 Uhr) in die Propsteikirche St. Urbanus in Gelsenkirchen-Buer. Dort sind nicht nur Schalke-Vertreter eingeladen, sondern auch Persönlichkeiten des Erzrivalen Borussia Dortmund und Werder Bremen. Anschließend können die Gelsenkirchener Fans in der Arena zusammen kommen und bei "Bratwurst und Pils" auf ihren Held anstoßen.

Heidel lässt Arena-Umbenennung offen

Manager Rudi Assauer (Schalke) schaut auf der Arena-Baustelle nach dem Rechten
Manager Rudi Assauer Schalke schaut auf der Arena Baustelle nach dem Rechten
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Eines der größten Vermächtnisse Assauers ist der Bau der Veltins-Arena. Ihren Fußballtempel wollen die Fans in Gedenken an die Schalke-Ikone umbenennen lassen. Künftig sollen die Knappen, wenn es nach den S04-Anhängern geht, ihre Heimspiele in der Rudi-Assauer-Arena austragen. Sportvorstand Heidel erklärte, dass über eine Unbenennung nachgedacht würde, allerdings noch nichts entschieden sei.