Evakuierung in Pinneberg wegen Sturm "Sabine"

Kran drohte umzukippen – 120 Menschen mussten Häuser verlassen

Baukran in Pinneberg: Wegen Sturmtief "Sabine" wurden Häuser evakuiert
Weil ein 33 Meter hoher Kran wegen des Sturmtiefs "Sabine" umzukippen drohte, hat die Feuerwehr in Pinneberg nahe Hamburg mehrere Gebäude evakuiert.
dbo pat, dpa, Daniel Bockwoldt

Pinneberger kamen bei Verwandten unter

Weil ein 33 Meter hoher Kran wegen des Sturmtiefs "Sabine" umzukippen drohte, hat die Feuerwehr in Pinneberg nahe Hamburg mehrere Gebäude evakuiert. Die meisten der 120 betroffenen Menschen seien am Sonntag bei Verwandten und Bekannten untergekommen, teilte der Kreisfeuerwehrverband Pinneberg mit.

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Kran konnte wegen Sturmtief "Sabine" nicht abgebaut werden

Alle anderen Optionen, etwa der Abbau des Krans, seien wegen des Wetters nicht infrage gekommen, sagte Gemeindewehrführer Claus Köster der Deutschen Presse-Agentur. Das Gebiet sei abgesperrt worden. Zuvor hatte der NDR darüber berichtet.

Der Kran soll laut Mitteilung der Feuerwehr nur bei Windgeschwindigkeiten von bis etwa 120 km/h stabil sein. Es wurden aber höhere Windgeschwindigkeiten in der Nacht erwartet. Sollte der Kran umkippen, könne er keine Menschen treffen, begründete Köster die Evakuierung.

Hier finden Sie die Zugbahn des Sturms und den aktuellen Sturm-Fahrplan.