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Schädelreste von Minidino in Bad Tabarz entdeckt

Bei Ausgrabungen in einem Steinbruch in Bad Tabarz (Landkreis Gotha) sind Schädelreste eines Minidinosauriers entdeckt worden. Die Relikte könnten bis zu 295 Millionen Jahre alt sein, hieß es am Freitag beim Naturhistorischen Museum in Schleusingen, dessen Direktor die Ausgrabungen leitet. Zuvor hatte der MDR berichtet. "Möglicherweise handelt es sich um eine bisher unbekannte Art", sagte der stellvertretende Direktor Janis Witowski.

Bisher seien noch keine vergleichbaren Schädel gefunden worden. Genaueres sollen Untersuchungen ergeben, so Witowski. Die in Stein gefassten Knochenreste seien wenige Zentimeter groß. Der ganze Dinosaurier könne nach Expertenschätzung etwa 70 Zentimeter groß gewesen.

Auf dem Steinbruchgelände gibt es seit vielen Jahren immer wieder Ausgrabungen, erläuterte Witowski. Einen derart spektakulären Fund habe es dort bisher aber noch nicht gegeben.

Überreste von Dinosauriern, die einst im Gebiet des Thüringer Waldes lebten, sind im Museum in Schleusingen zu sehen. Dazu gehören laut Witowski etwa auch ganze Skelette von Langhalssauriern.


Quelle: DPA

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