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‘Save the Children‘-Ranking: Wo Mütter es am schwersten haben

‘Save the Children‘-Ranking: Wo Mütter es am schwersten haben

Deutschland landet auf Platz neun

Die Lebenssituation von Müttern in Deutschland hat sich im weltweiten Vergleich von Platz zwölf auf Platz neun verbessert. Das geht aus dem jährlichen Bericht zur weltweiten Lage von Müttern, 'State oft he World’s Mothers' der Organisation 'Save the Children', hervor. Ganz oben rangieren demnach drei skandinavische Länder. Am schlimmsten ist die Lage in den afrikanischen Ländern südlich der Sahara.

Bewertet wurden in der Untersuchung unter anderem die Müttergesundheit, die Kindersterblichkeit, die Schulbildung und das Einkommen sowie der gesellschaftspolitische Status von Frauen in der Welt. Nach Finnland folgen in dem Bericht auf den Plätzen zwei und drei Schweden und Norwegen. Schlusslicht ist die Demokratische Republik Kongo.

Die Unterschiede sind dem Bericht zufolge gravierend: Das Risiko für eine Frau oder ein Mädchen, in der Schwangerschaft zu sterben, liegt in der Demokratischen Republik Kongo bei 1:30, in Finnland hingegen bei 1:12.200. Neugeborenen beispielsweise geht es in Luxemburg am besten. In Somalia sei das Sterberisiko in den ersten 24 Stunden 40 Mal größer als in Luxemburg. Insgesamt sterben dem Report zufolge jedes Jahr weltweit etwa eine Million Neugeborene in den ersten 24 Stunden nach der Geburt.

Die RTL-Reporterinnen Nicole Macheroux-Denault und Romy Hiller sind nach Burkina Faso und nach Norwegen gereist, und berichten, wie gravierend sich das Leben einer Mutter in Europa von dem einer Mutter in Afrika unterscheidet.