Ben Zuckers Schwester startet musikalisch durch

Sarah Zucker im Interview

Sarah Zucker veröffentlicht ihr Debütalbum "Wo mein Herz ist"
© Chris Heidrich

24. Juli 2020 - 14:18 Uhr

Das Debütalbum "Wo mein Herz ist" ist da

Im Juni hat Sarah Zucker ihre Debütsingle "Zeit um zu gehen" an den Start gebracht. Jetzt ist das Album "Wo mein Herz ist"* 🛒 da. Mit ihrer glasklaren Stimme und ihren berührenden Texten ist es der Berlinerin auf Anhieb gelungen, sich in die Herzen des Publikums zu singen. Schon im Herbst letzten Jahres performten die Geschwister Sarah und Ben Zucker einen gemeinsamen Song auf der ausverkauften Arenatournee von Ben. Im Interview mit RTL verrät Sarah unter anderem, ob sie sich bei ihrem Bruder musikalischen Rat holt und wie ihr erstes Mal auf einer großen Bühne war. Im Video sehen Sie außerdem, wie sich Sarahs Leben innerhalb kurzer Zeit komplett verändert hat.

Dein Album heißt "Wo Mein Herz Ist". Wie viel eigenes Herzblut hast du hineingelegt?
Sarah Zucker: Sehr viel eigenes Herzblut! Ich war an allen Prozessen bei der Entstehung des Albums beteiligt. Ich durfte mir ein kleines Team bestehend aus meinem Produzenten und zwei weiteren Autoren zusammenstellen, und wir haben viele Monate gemeinsam Songs geschrieben….es hat ein wenig gedauert bis wir genau den Sound gefunden haben, den ich mir vorgestellt hatte und der zu mir passt. In meinen Songs erzähle ich Geschichten, die ich selbst erlebt habe oder auch selbst gern erlebt hätte und die mich beschäftigen- der Song "Wo mein Herz ist" z.B., beschreibt eine sehr persönliche Geschichte, als ich vor 2 Jahren alleine nach Australien gereist bin und dort starkes Heimweh hatte.

Was inspiriert dich zu deiner Musik, zu deinen Texten?
Sarah Zucker: Natürlich in aller erster Linie Erlebnisse aus meinem Leben, aber manchmal auch ganz banale Sachen…ich bin viel mit dem Fahrrad unterwegs, weil ich beim Fahrradfahren einfach gut nachdenken und träumen kann… manchmal kommen mir dabei Ideen für Songs, weshalb ich dann schnell anhalten und das aufschreiben muss;)

Holst du dir musikalische Ratschläge von deinem Bruder Ben - und hat er Einfluss auf dich?
Sarah Zucker: Nein, also ich zeige ihm natürlich immer gern, was wir im Studio erarbeitet haben, er ist natürlich auch neugierig darauf und wir tauschen uns über meine Musik aus, aber ich würde nicht soweit gehen und sagen, dass er mir konkrete musikalische Ratschläge gibt. Wir sind zwar Geschwister, aber ja trotzdem zwei unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichem Geschmack, und das soll sich ja auch in der Musik widerspiegeln. Ganz am Anfang, als das alles noch sehr neu für mich war, habe ich ihm zwar schon viele Fragen gestellt, aber mir wurde relativ schnell klar, dass das nicht unbedingt viel Sinn macht, weil ich ja meinen eigenen Sound finden wollte.

Wie war es, als du zum allerersten Mal auf einer großen Bühne standest?
Das war wirklich absolut verrückt und überwältigend, und das ist ein Moment, an den ich mich einfach sehr gern zurückerinnere und der mich sehr stolz macht. Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie nervös ich vor dem Auftritt war und wie sehr ich mich selbst immer wieder über verschiedene Atemübungen beruhigen musste. Bei mir ist es dann aber zum Glück so, dass sich sobald ich auf der Bühne stehe, ein Schalter umlegt und die ganze Anspannung von mir abfällt und ich das auch genießen kann, was ich da tue!

Welche Musiker haben dich in deiner musikalischen Entwicklung bis jetzt geprägt?
Puh, das ist sehr schwer zu sagen, weil das ja doch noch relativ frisch ist mit mir und der Musik. Aber ich würde sagen Sarah Connor, weil ich ihre Texte sehr stark finde und aus dem internationalen Bereich Dua Lipa, weil ich es sehr inspirierend finde, wie sie es geschafft hat, Altes mit Neuem zu mixen und dadurch ihren ganz eigenen, modernen Sound geschaffen hat.

Vielen Dank für das Interview!

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