Im Livestream zeigt sie Schockszenen von der Grenze

"So krass kann kein Film sein!" Sarah Knappik über "Albtraum"-Flucht ihrer ukrainischen Freundin

Sarah Knappik telefoniert mit geflüchteter Freundin An der rumänischen Grenze
02:03 min
An der rumänischen Grenze
Sarah Knappik telefoniert mit geflüchteter Freundin

30 weitere Videos

Schreiende Kinder, flüchtende Menschenmassen – Sarah Knappik ist am Ende! Der Krieg in der Ukraine macht sie wie viele Menschen weltweit zutiefst betroffen und verzweifelt. Sie bangt um eine gute Freundin, Tatjana, deren dramatische Flucht sie jetzt via Social Media begleitet hat. Die aufwühlenden Bilder sehen Sie oben im Video.

Sarah Knappik: "So krass kann kein Film sein"

Ihr Video kann sie nur mit Filter starten, denn: „Ich habe zu viel geweint. Ich muss mich sammeln, das passiert alles parallel. Ich komme nicht mehr klar“.

Ihre Freundin Tatjana kommt zum Zeitpunkt des Livestreams gerade in Rumänien an, zusammen mit zahllosen anderen Flüchtenden, wo sie für den Moment in Sicherheit ist. Nach militärischen Angriffen Russlands sind die Menschen verängstigt, verlassen in Scharen das Kriegsgebiet. Im Livestream zeigt Sarahs Freundin das grauenhafte Geschehen rund um die Flüchtenden und erzählt: „Die wollen nur weg!“ Der Fluchtweg sei zuvor durch den Wald gegangen, voller Schlaglöcher, Gefahren. Tatjana könne nicht fassen, erzählt sie, dass dies die Ukraine sei, durch die sie gerade flüchtet. Besonders gruselig: Das Leiden der Kinder, die im Hintergrund des Streams schreiend zu hören sind.

"Die Kinder werden aus ihrem Leben gerissen"

„Die werden aus ihrem Leben gerissen“, so Sarah emotional. „Die Kinder haben nichts zu essen, kein Zuhause“, schildert sie im Dialog das Fluchtelend einer der Familien, zu denen ihre Freundin Kontakt hat. Und ruft engagiert ihre Follower auf, zu helfen, falls jemand die Flüchtenden im Fall der Fälle aufnehmen könnte. Was sie sich jetzt sehnlich wünscht, erfahren Sie oben im Video. (nos)