São Paulo: 160 Morde in vier Wochen

14. Februar 2016 - 14:18 Uhr

Eine Welle der Gewalt erschüttert Brasiliens größte Stadt São Paulo. In der Nacht zum Dienstag wurden erneut mindestens fünf Menschen erschossen. Eines der Opfer ist der Sohn eines ehemaligen Polizisten, wie Medien berichteten. Ein zweiter Sohn wurde von Schüssen verletzt.

Die Elf-Millionen-Metropole ist seit Monaten Schauplatz blutiger Attentate, hinter denen auch die wiedererstarkende Drogengang Primeiro Comando da Capital (PCC) (Erstes Hauptstadtkommando) vermutet wird. Zentralregierung und Bundesstaat verständigten sich auf einen Aktionsplan.