Sam Smith: Die Musikindustrie ist homophob

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7. Dezember 2019 - 11:00 Uhr

Sam Smith wirft der Musikindustrie Homophobie vor.

Der 27-jährige Sänger outete sich im September als non-binär, damit fühlt er sich weder dem männlichen noch dem weiblichen Geschlecht eindeutig zugehörig. Auf Instagram schrieb er damals: "Mein Leben lang war ich auf Kriegsfuß mit meinem Geschlecht, jetzt habe ich beschlossen, mich so zu akzeptieren, wie ich bin." Dies zuzugeben, habe ihn einiges an Mut gefordert, denn die Musikindustrie kann sehr "homophob und sexistisch" sein, so Sam gegenüber 'SiriusXM's 'Hits 1'. Dennoch bereue er sein Outing nicht: "Ich liebe es. Ich meine, ich hatte jeden Tag Angst. Meine weibliche Seite in dieser Welt, in der wir leben, zu zeigen, ich meine, die Musikindustrie kann sehr homophob sein, manchmal ein bisschen sexistisch. Also weiblich zu sein, in dieser Art, in der ich es liebe, mich zu bewegen und zu tanzen und so wie ich bin, das fühlt sich manchmal sehr beängstigend an, aber es ist es wert."

Der Musiker hatte anfangs auch Bedenken, was sein Musikvideo von 'How Do You Sleep? ' anging, in dem er auf Absätzen tanzt: "Ich fühlte mich verletzlich, es zu tun, aber ich erkenne jetzt, dass es der beste Ort war, das zu tun. Man fühlt sich sehr viel schneller lebendiger, wenn man so verletzlich ist. Aber ich war schon immer so, im Club, mit Freunden oder Leuten, mit denen ich mich sicher gefühlt habe. Aber das der ganzen Welt zu zeigen, ist eine andere Sache und ich fühlte mich endlich sicher genug, es zu tun."

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