Sachsen fördert Forschungsprojekt zu Long-Covid

Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) spricht bei einer Landtagssitzung. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
Sachsens Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) spricht bei einer Landtagssitzung. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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22. Juli 2021 - 19:21 Uhr

Dresden (dpa/sn) - Der Freistaat Sachsen fördert eine Studie der Universitätsmedizin Leipzig zu den Langzeitfolgen einer Covid-19-Erkrankung. Dafür werde rund eine halbe Million Euro bereitgestellt, teilte Wissenschaftsminister Sebastian Gemkow (CDU) am Donnerstag mit.

300 Menschen werden in der Studie nach einer überstandenen Infektion mit dem Coronavirus untersucht. Von ihnen lägen auch schon Gesundheitsdaten aus der Zeit vor ihrer Erkrankung vor, weil sie bereits Teilnehmer einer anderen Leipziger Studie waren. Das sei ein großer Vorteil dieses Forschungsvorhabens.

Zu den Long-Covid genannten Langzeitfolgen einer Erkrankung gehören Erschöpfung, Müdigkeit, verminderte Gedächtnisleistungen und Herzschäden.

© dpa-infocom, dpa:210722-99-483605/2

Quelle: DPA

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