Saarland beschließt Hilfen für soziale Dienstleister

Monika Bachmann (CDU), saarländische Gesundheitsministerin. Foto: Oliver Dietze/dpa/Archivbild
© deutsche presse agentur

31. März 2020 - 20:00 Uhr

Die saarländische Landesregierung hat am Dienstag finanzielle Hilfen für soziale Dienstleistungsunternehmen beschlossen. Träger von Werkstätten für Menschen mit Behinderung, Tagesförderstätten, ambulanten Diensten oder Integrationshilfen an Kitas und Schulen sollen so vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie abgesichert werden, wie das Sozialministerium mitteilte. Es gebe bereits erhebliche finanzielle Einbußen, weil Leistungen aufgrund des Ansteckungsrisikos nicht mehr in Anspruch genommen werden könnten oder Einrichtungen geschlossen seien, erklärte Sozialministerin Monika Bachmann (CDU).

Die Unterstützung sieht Zuschüsse bis zur vollen Höhe der Einbußen vor. Voraussetzung ist nach Angaben des Ministeriums, dass der soziale Dienstleister glaubhaft darlegen kann, dass auch unter Berücksichtigung der ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten nur so eine unverschuldete Insolvenz abwendbar ist. "Unser Ziel ist es, unverschuldete Insolvenzen von sozialen Dienstleistern abzuwenden", erklärte Bachmann.

Quelle: DPA