EM-Aus

Vorwurf der häuslichen Gewalt: Wales-Trainer angeklagt

Gegen Giggs wird wegen des Verdachts auf Körperverletzung ermittelt.
Gegen Giggs wird wegen des Verdachts auf Körperverletzung ermittelt.
© REUTERS, LORRAINE O'SULLIVAN, DY

23. April 2021 - 19:08 Uhr

Ryan Giggs darf die walisische Nationalmannschaft nicht trainieren

Unschöne Nachrichten erreichen heute die Fußballwelt. Trainer Ryan Giggs ist wegen Körperverletzung angeklagt worden und wird seine Mannschaft deswegen nicht zur Fußball-Europameisterschaft (11. Juni bis 11. Juli) begleiten. Das teilte der Verband FAW mit. Es werden schwere Vorwürfe gegen den früheren Starspieler von Manchester United erhoben.

Co-Trainer Robert Page wird ihn vertreten

Wie die britische Strafverfolgungsbehörde Crown Prosecution Service am Freitag mitteilte, wird Giggs vorgeworfen, zwei Frauen in seinem Haus angegriffen zu haben. Der ehemalige Starspieler von Manchester United muss sich am 28. April vor dem Magistrates 'Court in Manchester und Salford verantworten, sagte ein Sprecher. In einem Statement kündigte er an: "Ich habe vollen Respekt vor dem ordentlichen Gerichtsverfahren und verstehe die Schwere der Anschuldigungen. Ich werde vor Gericht auf nicht schuldig plädieren und freue mich darauf, meinen Namen reinzuwaschen."

Der 47-Jährige war Anfang November vorübergehend festgenommen und anschließend auf Kaution freigelassen worden. Giggs hatte den Vorwurf bestritten, eine Frau leicht verletzt zu haben.

Der Ex-Profi-Fußballer hatte wegen des laufenden Verfahrens der häuslichen Gewalt bereits die letzten drei Länderspiele 2020 verpasst. Auch gegen Belgien (24. März) und Tschechien (30. März) sowie im Test-Länderspiel gegen Mexiko (27. März) wird er erneut von seinem Assistenten Robert Page vertreten. Giggs Vertrag läuft bis Ende 2022.

RTL.de/sid

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