Unterschätzte Gefahr

Junge Frau stirbt - weil ladendes Handy ins Badewasser fiel

Die junge Frau erlitt einen Stromschlag, als ihr Handy ins Wasser fiel.
Die junge Frau erlitt einen Stromschlag, als ihr Handy ins Wasser fiel.
© Instagram, Olesya Semenova

10. Dezember 2020 - 11:49 Uhr

Ihre Mitbewohnerin fand die 24-Jährige leblos

Es ist eine unterschätzte Gefahr, die nicht erst einmal Leben gekostet hat: Die Nutzung von elektronischen Geräten in der Badewanne. Vor allem, wenn beispielsweise Handys am Strom angeschlossen sind, herrscht Lebensgefahr. Wie auch der Fall der jungen Russin Olesya Semenova zeigt. Ihre Mitbewohnerin fand die 24-Jährige leblos in der Badewanne.

Sanitäter und Notdienste warnen

Frau mit Handtuch auf dem Kopf
Es ist eine unterschätzte Gefahr.
© Instagram, Olesya Semenova

Schon vor einem Jahr zeigte sich die Olesya Semenova aus der russischen Stadt Arkhangelsk auf Fotos und Videos in der Badewanne. Jetzt ist die 24-Jährige tot. Die Sanitäter gehen lat DailyMail davon aus, dass sie einen Stromschlag erlitten hatte, als ihr am Ladekabel befindliches iPhone in das Badewasser fiel. Für ihre Mitbewohnerin Daria, die ihre Freundin wenig später leblos in der Badewanne fand, ein Schock: "Ich habe geschrien, sie geschüttelt. Sie war blass und atmete nicht mehr. Sie zeigte kein Lebenszeichen." Sie erzählt den Sanitätern weiter: "Als ich sie berührt habe, habe ich auch einen elektrischen Schlag abbekommen. Ich hatte solche Angst."

Für Olesya Semenova kommt jede Hilfe zu spät. Genau wie für die vielen anderen jungen Frauen, die die Gefahr unterschätzt haben. In Russland ist es schon häufiger zu Fällen wie diesen gekommen – zuletzt starb eine 15-Jährige in Moskau an den Folgen eines Elektroschocks. Auch in Österreich hat es solch tragischen Todesfälle schon gegeben: Im Februar stirbt dort eine 11-Jährige.

Die russischen Behörden warnen jetzt wiederholt ausdrücklich vor der Nutzung von elektronischen Geräten in der Badewanne: "Diese Tragödie zeigt uns wieder einmal, dass Wasser und elektronische Technik nicht zusammengehören."