Nach 52 Tagen

Junge (7) aus Gewalt von Kinderschänder befreit

Nach 52 Tagen konnte der Vater seinen Jungen endlich wieder in die Are schließen.
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23. November 2020 - 15:28 Uhr

Ende September aus russischem Dorf verschleppt

52 Tage nach seiner Entführung ist ein Junge (7) aus den Händen eines mutmaßlichen Kinderschänders befreit worden. Der Siebenjährige war Ende September aus dem russischen Dorf Gorki verschleppt worden, berichtet die "Daily Mail". Der mutmaßliche Pädophile Dmitri K. (26) wurde verhaftet.

Vater empfindet "Explosion von Emotionen und Erleichterung"

Die Eltern des Jungen zeigten sich überwältigt von ihren Gefühlen. Sie hatten befürchtet, dass ihr Kind ermordet worden war. "Ich wusste, dass wir dich finden", sagte der Vater des Siebenjährigen beim Wiedersehen zu seinem Sohn. Es sei "eine Explosion von Emotionen und Erleichterung".

Spuren im Darknet führten zu Kinderschänder

Russland: Suche nach von Kinderschänder entführtem Jungen
Eine groß angelegte Suche von Polizei, Armee und Freiwilligen nach dem entführten Jungen blieb erfolglos.
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Nach dem Verschwinden des Siebenjährigen blieb eine großangelegte Suche von Polizei, Armee und Freiwilligen erfolglos. Offenbar kam ein ausländischer Geheimdienst in Zusammenarbeit mit Interpol dem Entführer auf sie Spur: im Darknet, einem auch von Kriminellen genutzten versteckten Teil des Internets. Der Junge wurde gut sechs Kilometer von seinem Wohnort entfernt gefunden. Sein Peiniger hatte ihn dort festgehalten.

Siebenjähriger spricht nicht über Entführung

Der Entführer soll den Jungen sexuell missbraucht haben, wie aus Berichten der Strafverfolgungsbehörden hervorgeht. Medienberichten zufolge hatte er zuvor bereits ein Mädchen entführt, das aber bald gefunden worden war.

Seinem Sohn gehe es nach Einschätzung der Ärzte körperlich gut, erzählte der Vater. Er habe aber mit seinen Eltern nicht über die Entführung sprechen wollen. Der Junge soll nun psychologische Hilfe bekommen.