Russland: 300 Kindern nach Impfung übel

14. Februar 2016 - 13:16 Uhr

Rund 300 russische Kinder haben nach einer Massenimpfung zum Schutz gegen Zeckenbisse über Übelkeit geklagt und die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen. Nach der Impfung gegen Hirnhautentzündung in der nordrussischen Stadt Wologda hätten 40 Schüler erste Krankheitssymptome gezeigt, berichteten russische Medien am Samstag.

Nach Angaben des Staatsfernsehens Erster Kanal zogen die Behörden den Impfstoff EnzeWir aus dem Verkehr. Die Reaktion der Kinder auf das Arzneimittel sei ungewöhnlich, teilte das Gesundheitsamt mit. Der Impfstoff soll untersucht werden.