Rund zehn Millionen Euro für digitale Start-up-Helfer in NRW

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23. Juli 2019 - 12:20 Uhr

Digitale Innovationszentren sollen in Nordrhein-Westfalen verstärkt angehende Unternehmen unterstützen. Dafür hat die Landesregierung rund zehn Millionen Euro bis 2022 bewilligt. Das teilte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) am Dienstag in Düsseldorf mit. Mit dem Geld sollen fünf regionale Netzwerke in Aachen, Bonn, Düsseldorf, Essen und Münster weiter gefördert werden.

Seit fast drei Jahren haben sie - bislang gemeinsam mit dem sogenannten Digital-Hub Cologne - in einer ersten Förderphase daran gearbeitet, Start-ups, Mittelstand und Industrie in NRW zusammenzubringen. In den kommenden drei Jahren solle die Zusammenarbeit mit Hochschulen sowie die Kooperation mit externen Anbietern verstärkt werden, kündigte Pinkwart an. Neue Veranstaltungsformate seien darauf ausgerichtet, insbesondere Unternehmen anzusprechen, die noch nicht von der Arbeit digitaler Start-ups profitiert hätten.

Seit 2016 haben die sechs Digital-Hubs (Deutsch etwa: Knotenpunkte) nach Angaben des Ministers mit ihren jeweils eigenen regionalen Schwerpunkten 377 Start-up-Teams gefördert und über 31.000 Teilnehmer in fast 500 Veranstaltungen erreicht. Die Hubs werden jeweils zur Hälfte aus dem Landeshaushalt sowie aus eigenen Mitteln gefördert. An der Co-Finanzierung beteiligen sich etwa Hochschulen, Verbände, Kammern, Unternehmen und Wirtschaftsförderungen. Der Digital-Hub Cologne finanziert sich inzwischen eigenständig, arbeitet aber auch künftig weiter mit den anderen Zentren zusammen.

Quelle: DPA