Rund jeder Zweite sieht den Sieg der Ukraine beim ESC 2022

Rund jeder Zweite sieht den Sieg der Ukraine beim ESC 2022
Die Band Kalush Orchestra hat am Samstagabend den ESC gewonnen.
imago images/ZUMA Press, SpotOn

Besonders beliebt bei Jüngeren

Am 14. Mai gab es keinen Weg vorbei am Eurovision Song Contest. Die Mega-Musikshow lockte nach AGF-Angaben im Ersten 6,536 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer vor den Bildschirm. Das entsprach am Samstag einem Marktanteil von 32,7 Prozent. Zudem wurde die Live-Übertragung simultan bei ONE ausgestrahlt, wo laut NDR 0,764 Millionen Zuschauer ab 3 Jahren (3,8 Prozent) einschalteten. Knapp 7,3 Millionen Menschen haben demnach im linearen Fernsehen in der ARD den Wettbewerb verfolgt. In der Spitze waren es demnach 8,79 Millionen.

Viele jüngere Zuschauer zeigen Interesse

Die Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen zeigte dabei großes Interesse am ESC. Alleine im Ersten schaltete fast jede und jeder Zweite ein. Das "Finale aus Turin" kam hier mit einer Sehbeteiligung von 2,715 Millionen Menschen auf einen Marktanteil von 48,3 Prozent.

Der gesamte Abend stand in der Zielgruppe im Zeichen des Eurovision Song Contest. Im Ersten schalteten um 20:15 Uhr bereits 1,271 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zum "Countdown für Turin" mit Barbara Schöneberger (48) ein - ein Marktanteil von 27,5 Prozent. Die an das Finale anschließende "Aftershow" verfolgten etwas mehr als 0,9 Millionen Menschen und damit 38,2 Prozent. Beim Gesamtpublikum brachte es der Countdown auf 3,458 Millionen Zuschauer (15,3 Prozent) und die Aftershow auf 2,336 Millionen (31,9 Prozent).

Besonders auch jüngere Zuschauerinnen und Zuschauer waren am ESC interessiert. Laut NDR schalteten bei den 14- bis 29-Jährigen im Ersten sogar 65,8 Prozent ein - 0,87 Millionen Menschen. Die Band Kalush Orchestra aus der Ukraine hat mit ihrem Song "Stefania" am Samstagabend den 66. Eurovision Song Contest mit insgesamt 631 Punkten gewonnen. Der deutsche Vertreter, Malik Harris (24), landete mit sechs Punkten auf dem letzten Platz.

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