Rund 30 Hinweise auf mögliche Helfer bei Juwelendiebstahl

Der Schriftzug "Polizei" ist vor einem Polizeirevier zu sehen. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild
Der Schriftzug "Polizei" ist vor einem Polizeirevier zu sehen. Foto: Boris Roessler/dpa/Symbolbild
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19. April 2021 - 12:10 Uhr

Dresden (dpa) - Im Zusammenhang mit dem Juwelendiebstahl aus dem Dresdner Historischen Grünen Gewölbe sind bisher 29 Hinweise zu vier möglichen Helfern eingegangen. Zu den Männern, die im Verdacht der Beihilfe zum schweren Bandendiebstahl stehen, gibt es nach Angaben der Staatsanwaltschaft keine Spur. Sie könnten Ende November 2019 den Tatort ausgespäht haben und damit an der Vorbereitung des Juwelendiebstahls beteiligt gewesen sein. Das Bild einer Videokamera, das die Behörden am 11. März veröffentlichten, zeigt, wie sie die später geplünderte Vitrine näher begutachten.

Zwei Unbekannte waren am Morgen des 25. November 2019 in das rekonstruierte barocke Schatzkammermuseum eingedrungen und hatten aus einer Vitrine mehrere Schmuckstücke aus Diamanten und Brillanten von kaum schätzbarem Wert gestohlen. Von der Beute fehlt noch immer jede Spur.

Rund ein Jahr danach waren bei zwei Razzien vier dringend Tatverdächtige gefasst worden, denen schwerer Bandendiebstahl und Brandstiftung vorgeworfen werden. Sie gehören zu einer bekannten arabischstämmigen Berliner Großfamilie - ebenso ein weiterer noch mit internationalem Haftbefehl gesuchter junger Mann.

Im Zusammenhang mit der Fahndung nach ihm und seinem bereits verhafteten Zwillingsbruder sind laut Staatsanwaltschaft inzwischen 241 Hinweise eingegangen. Die Zahl allgemeiner Tipps summierte sich bis Mitte März auf knapp 1400.

© dpa-infocom, dpa:210419-99-262000/2

Quelle: DPA

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