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Rummenigge und Watzke freuen sich über Leipzig

Lob für den Pioniergeist der Sachsen

Rummenigge und Watzke freuen sich über Leipzig

Kritik
Hans-Joachim Watzke (l.) und Karl-Heinz Rummenigge teilten erneut gegen die FIFA aus. Foto: Roland Weihrauch
deutsche presse agentur

Schritt in die richtige Richtung

Die Granden der Bundesliga, Karl-Heinz Rummenigge (FC Bayern) und Hans-Joachim Watzke (Borussia Dortmund) freuen sich, dass RB Leipzig zum Bundesliga-Auftakt gegen den FSV Mainz 05 vor 8.500 Zuschauern spielen will.

FC Bayern wartet auf Go der Stadt München

"Es geht grundsätzlich darum, dass die Clubs der Fußball-Bundesliga zeigen, dass es Konzepte gibt, die Spiele mit Zuschauern wieder möglich machen. Wir begrüßen jedes Konzept, das diesen Weg ermöglicht", sagte der Vorstands-Boss der Münchner bei Sky.

Aus Sicht von Rummenigge ist auch der FC Bayern bereit für Spiele vor Zuschauern. "Wir haben dem Münchner Referat für Gesundheit und Umwelt ein 50 Seiten starkes und sehr seriöses Konzept für die Allianz Arena vorgestellt. Es ist bis ins kleinste Detail ausgearbeitet. Im Mittelpunkt unseres Konzepts steht die Gesundheit der Stadionbesucher. Das ist die Basis von allem", sagte er, stellte aber zugleich fest: "Bisher haben wir aber leider noch keinen Bescheid bekommen."

Leipzig lässt Fußball-Fans ins Stadion

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Wettbewerbsverzerrung ist das kleinere Übel

Laut BVB-Geschäftsführer Watzke verschaffe die Unterstützung der Fans den Sachsen "natürlich einen kleinen Wettbewerbsvorteil". Diesen müsse man allerdings "in Kauf nehmen, wenn man möchte, dass sich - immer auf Basis des jeweiligen Infektionsgeschehens und eines durchdachten, verantwortungsbewussten Konzeptes - etwas bewegt", so der 61-Jährige.

Deshalb scheint klar, dass die Mehrheit der Vereine die Kröte der Wettbewerbsverzerrung aufgrund der regional unterschiedlichen Vorschriften schlucken wird, um den Trumpf des Fakten-Schaffens nicht aus der Hand zu geben.

RTL.de/sid