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Rummenigge kritisiert DFL: "Vermisse Visionen und Pläne"

Karl-Heinz Rummenigge
Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der FC Bayern München AG. Foto: Sven Hoppe/Archiv © deutsche presse agentur

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat Kritik an der Deutschen Fußball Liga (DFL) geübt. "Was ich bei der DFL vermisse, ist das Thema Visionen und Pläne. Wo will die Liga hin? Wie kommt sie dahin?", sagte Rummenigge im "1:1 Talk" auf FC Bayern.tv. Dass sich die DFL einer Strukturreform unterziehen wolle, sei ein guter Ansatz. Es sei aber auch wichtig, "dass diesen Worten auch Taten folgen".

DFL-Präsident Reinhard Rauball hatte am Montag seinen Rückzug für 2019 angekündigt und eine Strukturreform bei der Dachorganisation der Bundesliga-Clubs angemahnt. Er wolle nicht besserwisserisch sein, betonte Rummenigge: "Jeder muss seine eigene Philosophie finden. Man muss das Geld auch sinnvoll einsetzen, um auf der grünen Wiese erfolgreich zu sein." Der FC Bayern sei sehr an Konkurrenz interessiert.

Mit Blick auf die Zukunft habe der FC Bayern die finanziellen Mittel, um einen großen Transfer zu machen. "Ob es notwendig ist, weiß ich nicht", betonte Rummenigge und fügte hinzu: "Nur kaufen, um die Öffentlichkeit glücklich zu machen, bringt nichts. Wir haben eine tolle Mannschaft. Die hat unser Vertrauen."

Zu den Problemen des Video-Schiedsrichters in Deutschland, meinte Rummenigge, dass an dem Zusammenspiel zwischen dem Assistenten im Studio und dem Referee im Stadion gefeilt werden müsse. Er halte die Einführung nach wie vor für positiv. Vielleicht müsse dem Video-Schiedsrichter "ein Stück mehr Kompetenz" zugeschoben werden.


Quelle: DPA

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