Rumänien will wegen Ukraine-Krise Spionageabwehr verstärken

27. März 2014 - 9:56 Uhr

Rumänien will angesichts der Ukraine-Krise seine Spionageabwehr verstärken, weil das Land wegen einer möglichen Neupositionierung der Nato-Streitkräfte für Spione "attraktiver" werden könnte. Dies sagte Rumäniens Staatspräsident Traian Basescu nach einer Tagung des Inlandsgeheimdienstes SRI.

In den vergangenen Tagen hatten Basescu sowie Verteidigungsminister Mircea Dusa mehrfach verlangt, dass die Nato ihre Präsenz in den westlichen Nachbarstaaten der Ukraine ausbaue. Rumäniens Grenze zur Ukraine ist mit 531 Kilometern die längste aller EU-Staaten.