Das Tier wurde angefahren, brach sich drei Beine

Rumänien: Bär stirbt nach Unfall qualvoll - weil die Behörden versagen

18. November 2019 - 22:34 Uhr

Erst nach über 18 Stunden erlöst ihn der Gnadenschuss

Es ist wirklich unfassbar: Ein Bär, der auf einer Straße in Rumänien angefahren wurde, musste fast einen Tag lang in Todesangst am Straßenrand liegen, bevor er erschossen und entfernt wurde. Im Video zeigen wir die traurigen Momente, in denen sich der Bär mit seinen Schmerzen alleine gelassen wurde.

Die Beamten fürchteten, man könnte es als Wilderei auslegen

Die Beamten konnten sich nicht entscheiden, was mit dem Tier passieren sollte. Sie wollten nicht der Wilderei beschuldigt werden. So schoben sich die kommunalen und nationalen Behörden gegenseitig die Zuständigkeit. Der Bär litt währenddessen unter Schmerzen. Die Straße wurde abgesperrt, das Tier aber nicht beruhigt.

Vor den Kameras sprach der Bürgermeister von Praid, wo der Unfall passiert war: "Wir warten auf Beschlüsse, ob wir eine Genehmigung fürs Erschießen erhalten." Nach über 18 Stunden kam die Erlösung für das Tier: Das zuständige Ministerium für Umwelt, Wasser und Wälder stellte eine Ausnahmeregelung für die Tötung des Bären aus.