Homeschooling

RTL Umfrage zeigt: Homeschooling führt zu schlechten Umfragewerten

Special Report: Reuters surveys U.S. school districts, reveals major gaps in learning
© REUTERS, MARIA ALEJANDRA CARDONA, CP/PKP/FW1/Uttaresh Venkateshwar

02. Juni 2020 - 17:02 Uhr

Mehrheit unzufrieden mit Schulpolitik

Mehr als die Hälfte der Deutschen finden, dass die Politik die Schulprobleme im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie nicht gut bewältigt hat. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Meinungsinstituts Forsa im Auftrag von RTL und n-tv.

Starke Kritik von den 30- bis 44- Jährigen

Nur 41 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die Politik die Herausforderung, Kinder und Jugendliche während der Coronakrise angemessen zu beschulen, gut oder sehr gut gemeistert habe. 51 Prozent finden hingegen, dass die Herausforderung eher oder sehr schlecht geregelt wurde. Die Schulpolitik wird im Vergleich zu anderen Altersgruppen von den 30-bis 44-Jährigen etwas kritischer bewertet, ebenso, wenn die Befragten Eltern sind. Fast ein Viertel der 30- bis 44-Jährigen bewertet die Schulpolitik der Bundesregierung als sehr schlecht. Im Osten des Landes sind die Beurteilungen deutlich schlechter als im Westen.

Viel Unruhe in Sachen Schulpolitik

Im RTL-Interviews betonte Friedrich Merz kürzlich, wie wichtig die Öffnung der Schulen sei und beklagte, dass es kaum Fortschritte im Bereich der Digitalisierung des Unterrichts gegeben hätte.

Zudem sei nicht klar, wie sinnvoll die Hygieneregeln an Schulen sind – in der Schule wird Disziplin verlangt, auf dem Spielplatz beim Toben ist diese aber wieder schnell vergessen