Forsa-Umfrage

Das machen die Deutschen mit ihrer Corona-Zeit zuhause

Junge Frau im Cafe
© Getty Images, filadendron

28. März 2020 - 14:42 Uhr

Viele sitzen mehr am Rechner oder vor dem Fernseher

Der gemeinsame Kampf gegen die Corona-Pandemie hat unser Leben stark verändert, viele Menschen verlassen das Haus kaum, viele haben auch mehr Freizeit. Wie verbringen sie diese Zeit? Mehr als die Hälfte (52 Prozent) verbringt mehr Zeit vor dem Fernseher, am Computer oder am Handy, ergab eine Forsa-Umfrage für RTL. Dies gilt vor allem für die unter 30- Jährigen.

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Keine persönlichen Treffen, aber trotzdem mehr Kontakt

Ebenfalls 52 Prozent geben an, sich mehr um ihre Wohnung, ihren Balkon oder Garten zu kümmern. 42 Prozent haben mit der Familie, Freunden oder Bekannten mehr Kontakt per Telefon, Email oder Skype.

Jeweils ein Drittel gibt an, mehr Papierkram zu erledigen und mehr Zeit mit der Familie zu verbringen. 28 Prozent lesen mehr, 24 Prozent machen mehr Sport zuhause oder draußen allein und 22 Prozent kochen oder backen mehr selbst.

16 Prozent verbringen mehr Zeit mit ihrem Hobby oder probieren ein neues Hobby aus. 15 Prozent kaufen mehr online ein. 6 Prozent engagieren sich mehr für andere, z. B. in Form von Nachbarschaftshilfe.

Das vermissen die Menschen am meisten

ARCHIV - 05.09.2018, Berlin: Einer Frau werden in einem Friseursalon die Haare geglättet. In einer Gesprächsrunde soll der frage nachgegangen werden, wie sich die Situation von Frauen auf dem Arbeitsmarkt in den vergangenen Jahren verändert hat (zu d
Kann das stimmen? Nur 20 Prozent geben an, Friseur oder Kosmetikstudio besonders zu vermissen.
© dpa, Arne Immanuel Bänsch, arb jat
  • Persönliche Kontakte mit Verwandten, Freunden, Kollegen oder Bekannten 73 Prozent
  • Besuch von Restaurants, Kneipen, Clubs oder Bars 43 Prozent
  • Reisen 42 Prozent
  • Problemlosen Einkauf von Dingen des täglichen Bedarfs 41 Prozent
  • Gemeinsam Sport treiben 36 Prozent
  • Frei bewegen außerhalb der eigenen Wohnung 31 Prozent
  • Kino, Theater, Museen, Bibliotheken, andere Kultureinrichtungen 31 Prozent
  • Geschäfte, die die nicht der unmittelbaren Versorgung dienen 28 Prozent
  • Treffen in größeren Gruppen 25 Prozent
  • Friseur oder Kosmetikstudio 20 Prozent
  • Schulen, Universitäten oder Kindergärten 20 Prozent
  • Angstfreie Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs 16 Prozent
  • Arbeit oder Büro 13 Prozent
  • Besuch von Sportveranstaltungen und 12 Prozent

Breite Zustimmung für Maßnahmen

27.03.2020, Berlin - Deutschland: Corona-Krise, die Polizei fährt im Volkspark Friedrichshain Streife, Leute genießen das tolle Wetter und halten Abstand. *** 27 03 2020, Berlin Germany Corona crisis, police patrol Volkspark Friedrichshain, people en
27.03.2020, Berlin - Deutschland: Corona-Krise, die Polizei fährt im Volkspark Friedrichshain Streife
© imago images/Sabine Gudath, Sabine Gudath via www.imago-images.de, www.imago-images.de

Einigkeit gibt es bei der Akzeptanz der Maßnahmen gegen von der Politik beschlossenen Maßnahmen gegen die Verbreitung des Virus. 89 Prozent der Befragten halten diese für angemessen und richtig. Lediglich 8 Prozent sind anderer Meinung.

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