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RTL-Reporterin im Taifun-Chaos: Tausende deutsche Touristen stecken in Thailand fest

Heftiger Regen und Sturmböen
Heftiger Regen und Sturmböen "Pabuk" erreicht Thailand 00:38

Alle Flüge von und nach Ko Samui gecancelt

Heftige Regenfälle, starke Winde und bis zu fünf Meter hohe Wellen. Im Süden Thailands haben zehntausende Menschen ihre Wohnungen verlassen, um vor "Pabuk" zu fliehen. Die Behörden hatten zunächst mit dem Schlimmsten gerechnet. "Pabuk" könnte ähnlich zerstörerisch werden wie Tropensturm "Harriet", der 1962 fast tausend Menschen im Land tötete. Ganz so schlimm wird es diesmal wohl doch nicht kommen. Trotzdem wappnen sich Einwohner und Touristen gegen den Tropensturm. RTL-Reporterin Sandra Thier berichtet von der Insel Ko Samui: "Seit gestern sind alle Flüge gecancelt, der Fährbetrieb ist eingestellt. Viele Touristen sind geflohen. Die, die hiergeblieben sind, müssen in den Hotels bleiben." Im Video sehen Sie, wie der Tropensturm derzeit auf Ko Samui wütet!

Touristen warten in Hotels, bis der Sturm "Pabuk" vorbei ist

Seit Tagen regnet es in vielen Regionen Thailands
Seit Tagen regnet es in vielen Regionen Thailands ununterbrochen. © dpa, Sumeth Panpetch, GA lof

"Ganze Straßenzüge sind zum Teil überflutet", berichtet RTL-Reporterin Sandra Thier aus Ko Samui. "Der Wind ist heftig. Man kann keinen Regenschirm mehr aufspannen. Einzelne Touristen sind noch auf der Straße, viele halten sich in den Hotels auf und warten, bis der Sturm vorbei ist." Eine deutsche Praktikantin, die in einem Hotel arbeitet, sagt: "Die Regenmengen sind außergewöhnlich, weil wir außerhalb der Monsunzeit sind. Es ist schon beängstigend, weil wir nirgendwohin gehen können, aber wir haben die Situation unter Kontrolle."

Auswärtiges Amt warnt Thailand-Touristen

Auch das Auswärtige Amt warnt Touristen vor dem Tropensturm: "Reisende werden gebeten, die lokalen Medien zu verfolgen, engen Kontakt mit ihrem Reiseveranstalter bzw. der Fluggesellschaft zu halten und die Anweisungen der lokalen Behörden unbedingt zu beachten." Laut der Meteorologie-Behörde bewegt sich der Tropensturm mit einer Windgeschwindigkeit von bis zu 80 Stundenkilometern Richtung Westen.

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