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RTL-Forsa-Umfrage: Die meisten Deutschen finden AfD rechtsradikal

Demo Aufstehen gegen Rassismus Mehrere tausend Menschen beteiligen sich in Berlin an einer Demonstration unter dem Motto Aufstehen gegen Rassismus! gegen Rasissmus und gegen die AfD (Alternative für Deutschland). Local CaptionDemonstration up against
Demo Aufstehen gegen Rassismus Mehrere tausend Menschen beteiligen sich in Berlin an einer Demonstra © imago/Christian Mang, imago stock&people

Ostdeutsche nehmen AfD demokratischer wahr als Westdeutsche

Nur eine Minderheit von 23 Prozent aller Bundesbürger hält die AfD für eine normale demokratische Partei. Eine eindeutige Mehrheit von 67 Prozent ist dagegen der Auffassung, dass die AfD eine am rechtsradikalen Rand des Systems angesiedelte Partei sei. Das ist das Ergebnis einer aktuell repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftraf des RTL Nachtjournals. 





In Ostdeutschland ist mehr als jeder Dritte (34%) der Meinung, dass die AfD eine normale demokratische Partei sei, während in Westdeutschland nur gut jeder Fünfte (22%) dieser Meinung ist. Die Einschätzung, dass die AfD eine am rechtsradikalen Rand angesiedelte Partei sei, teilen mit 70 Prozent aller Befragten ganz besonders die formal höher Gebildeten.



Viel mehr Menschen nehmen AfD als Partei am rechtsradikalen Rand wahr

Von den AfD-Anhängern halten 85 Prozent die AfD für eine normale demokratische Partei. Die Anhänger der anderen Parteien sehen in der AfD mehrheitlich eine Partei, die eher am rechtsradikalen Rand angesiedelt sei (85% von Die Linke, 84% der Grünen, 79% der CDU/CSU, 77% der SPD).

Insgesamt ist der Anteil derjenigen, die die AfD als eine am rechtsradikalen Rand angesiedelte Partei wahrnehmen, gegenüber Herbst 2014 stark angestiegen. Während es vor zwei Jahren noch 42 Prozent waren, sind es jetzt 67 Prozent der Bundesbürger.  


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