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Rot-Rot-Grün will Todesfälle auf rechten Hintergrund prüfen

Die rot-rot-grüne Koalition in Thüringen will Todesfälle überprüfen lassen, die möglicherweise auf rechte Gewalt zurückzuführen sind. Damit solle ein unabhängiges wissenschaftliches Institut beauftragt werden, forderten die Koalitionsfraktionen am Freitag in einem vom Landtag verabschiedeten Antrag an die Landesregierung. Thüringen würde damit dem Beispiel von Berlin und Brandenburg folgen, sagte die Abgeordnete Katharina König-Preuss (Linke).

In Thüringen sei bisher nur ein Todesopfer rechter Gewalt staatlich anerkannt, hieß es. Neun weitere Verdachtsfälle, die beispielsweise durch eine Opferberatungsstelle genannt wurden, sollen demnach nun geprüft werden. Im Sommer hatte bereits die Bundesregierung ihre Opferstatistik korrigiert und weitere Fälle in die Statistik aufgenommen, bei denen Rechte und Rechtsextreme Menschen getötet hatten.


Quelle: DPA

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