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Rostock: Mann schubst Syrerin und kleines Baby in einen Teich

ARCHIV - ILLUSTRATION - Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet am 11.09.2014 in Frankfurt (Oder) (Brandenburg).
Die Polizei hat nach dem fremdenfeindlichen Übergriff einen Zeugenaufruf gestartet. © dpa, Patrick Pleul, ppl;cse ent eri fdt

Fremdenfeindliche Attacke geht glimpflich aus

Glück im Unglück für eine 48-jährige Syrerin und ihren sechs Monate alten Enkelsohn: Bei einer feigen, fremdenfeindlichen Attacke sind beide mit dem Schrecken davongekommen. Sie wurden am Samstag von einem Mann in einen Teich geschubst. Zuvor waren die Frau und ihre Töchter (27 und 18) von einer Gruppe Männer rassistisch beschimpft worden. 

Polizei sucht 30-Jährigen mit Glatze

Die syrische Familie sei von einer Gruppe angepöbelt und beleidigt worden. Sie sollen dabei ausländerfeindliche Äußerungen und verfassungsfeindliche Parolen gerufen haben, teilte die Polizei mit. Ein Mann stieß die Frau, die ihren Enkel auf dem Arm hielt, schließlich in den kleinen Teich. Verletzt wurden beide glücklicherweise nicht. Lediglich die Kleidung wurde durchnässt und ein Handy beschädigt. Die Polizei such den Täter und hat einen Zeugenaufruf gestartet.

Bei dem Mann soll es sich um einen ca. 30-Jährigen mit Glatze handeln. Er soll knapp 1,65 groß und schlank sein. Zum Zeitpunkt des Angriffs soll er alkoholisiert gewesen sein. Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten sich beim Polizeirevier Rostock-Dierkow unter der Telefonnummer 0381 / 6588224 zu melden.

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