Rooney wollte jungen Özil - Ferguson lehnte ab

Hätte auch für Manchester United zaubern können: Mesut Özil.
Hätte auch für Manchester United zaubern können: Mesut Özil.
© dpa, Kerim Okten

05. Dezember 2013 - 10:50 Uhr

Alex Ferguson hat mehr oder weniger Schuld daran, dass Mesut Özil nicht für Manchester United spielt. Kein Geringerer als Weltklasse-Stürmer Wayne Rooney hatte den ehemaligen Trainer der 'Red Devils' vor drei Jahren um eine Özil-Verpflichtung gebeten. Der stolze Schotte lehnte diesen Wunsch jedoch launisch ab.

In der Vergangenheit kursierte der Name Mesut Özil in regelmäßigen Zeitabständen in Manchester. Zuletzt vor zwei Monaten, als letztlich der FC Arsenal der englischen Konkurrenz den Spieler wegschnappte und sich seitdem Woche für Woche an dessen Topleistungen erfreut.

Wie Sir Ferguson jetzt in seiner Autobiografie mit dem klangvollen Namen 'My Autobiography' enthüllte, hätte es gar nicht so weit kommen müssen. Denn Goalgetter Rooney bat Ferguson im Jahr 2010, den begnadeten Techniker Özil von Werder Bremen zu verpflichten. Darauf reagierte der Schotte nach eigenen Worten allerdings recht unwirsch. "Das geht dich nichts an!", will Ferguson seinem Schützling gesagt haben.

Wer ist nun "not the quickest learner"?

Wayne Rooney und Alex Ferguson waren nicht die besten Freunde.
Wayne Rooney und Alex Ferguson waren nicht die besten Freunde.
© dpa, Nick Wilkinson

Hätte er lieber mal auf Rooney gehört: Özil erlangte in drei Jahren bei Real Madrid Weltklasse-Status und ist nun auf dem besten Wege, mit dem FC Arsenal um die Meisterschaft mitzuspielen. Zwar probierte ManUnited diesen Sommer - nach dem Ende der Ferguson-Ära - tatsächlich, den deutschen Nationalspieler ins Team zu holen, doch entschied sich Özil diesmal gegen Manchester. Wer weiß, ob er sich vor ein paar Jahren anders entschieden hätte. Ob Özil von der ganzen Geschichte jemals erfahren hat, ist nicht bekannt.

Übrigens: In seinem Buch bezeichnet Ferguson Rooney als "not the quickest learner" (nicht der Hellste). In diesem Fall dürfte der schlaue Sir dem simplen Stürmer allerdings nichts voraus gehabt haben.