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"Rolle rückwärts" von Jupp Heynckes

Fußball Bundesliga 33. Spieltag: FC Bayern München - FC Augsburg am 11.05.2013 in der Allianz Arena in München. Münchens Trainer, Jupp Heynckes (l), winkt, als er zu seinem letzten Heimspiel für den Rekordmeister Blumen bekommt und der Vorstandsvorsi
Karl-Heinz Rummenigge (r.) und Jupp Heynckes bei dessen letztem Abschied in München 2013 © dpa, Tobias Hase

Bayern-Bosse wollen den Ball erstmal flach halten

Karl-Heinz Rummenigge hat Jupp Heynckes Äußerung zu seiner Zukunft in München als "Rolle rückwärts" bezeichnet. Der 72-Jährige hatte vergangene Woche erklärt: "Ich habe bislang noch nie definitiv gesagt, dass ich am 30. Juni aufhören werde."

Heynckes soll nicht weiter unter Druck gesetzt werden

Den Münchnern spielt das in die Karten. "Jetzt warten wir mal in aller Ruhe ab", sagte der Club-Boss. Allerdings wollen sich Rummenigge und  Vereinspräsident Uli Hoeneß in der Trainer-Personalie vorerst etwas zurücknehmen. Heynckes habe ihm den Eindruck vermittelt, "dass es ihm nicht gefallen hat, wenn Uli oder auch ich in der Öffentlichkeit mal was gesagt haben, also sagen wir mal nix", so Rummenigge. "Wir wollen ihn in dieser Richtung mit diesen Dingen überhaupt nicht konfrontieren. Warten wir es doch mal ab."

Heynckes reagierte etwas gereizt. Er sei nicht geneigt, immer die Aussagen von Uli Hoeneß und Kalle Rummenigge zu interpretieren, sagte der Coach und ergänzte vielsagend nichtssagend: "Ich weiß, was ich will, ich weiß, was ich tue, und Sie müssen warten, bis die Entscheidung bekannt gegeben wird."

Der Münchner Trainer hatte zuvor immer darauf beharrt, dass er in dieser Saison beim deutschen Meister nur eingespungen ist, um zu helfen. Heynckes nannte sein Engagement einen Freundschaftsdienst. Seit Jahren pflegen der gebürtige Mönchengladbacher und Hoeneß einen sehr engen Kontakt. 

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