Robert De Niro zeigt Reue

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9. November 2019 - 13:00 Uhr

Robert De Niro bereut es, keine offene Beziehung zu seinem verstorbenen Vater Robert De Niro Sr. gehabt zu haben.

Der 76 Jahre alte Schauspieler gibt zu, dass seine Beziehung zu seinem Vater nicht die gewesen sei, die er sich gewünscht hatte, da die beiden nie zusammen gekommen waren, um über Kunst oder irgendetwas abseits der Familienbande zu sprechen. De Niro erklärte dem britischen Magazin 'GQ', dass er die Dinge anders machen würde, wenn sein Vater noch am Leben wäre. Robert De Niro Sr. hatte sich von seiner Frau Virginia Admiral getrennt, nachdem er bekannt gab, schwul zu sein. Damals war der heutige Hollywood-Star gerade einmal zwei Jahre alt.

"Er erzählte mir nicht von sich. Wir sprachen nicht über gewisse Dinge. Manchmal führte er etwas hier und da aus, aber er war nicht... er war nicht diese Art von Person", berichtete die Leinwand-Legende gegenüber der Publikation. "Wir hatten nicht eine Unterhaltung als Vater und Sohn, wo wir Kunst oder sowas besprachen. Aber das tun vermutlich viele Väter und Söhne nicht. Wir wünschten, dass sie es täten, und das sind die Dinge, die wir bereuen."

Der 'The Irishman'-Star offenbarte auch, dass seine eigene schwierige Beziehung zu seinem Elternteil durchaus Einfluss auf seine Interaktionen mit seinen Kindern Raphael (43) und Drena (48) aus De Niros erster Ehe mit Diahnne Abbott, die Zwillinge Julian und Aaron (24), die er mit Toukie Smith hat, sowie den elfjährigen Elliot und die achtjährige Helen, die er mit seiner zweiten Ehefrau Grace Hightower großzieht, hatte. So fänden sie es ebenso schwierig, offen miteinander zu sprechen, wie De Niro weiter erläuterte: "Sie wollen mich nicht nach bestimmten Dingen fragen. Sie wollen sich nicht damit beschäftigen. Sie wissen vermutlich, dass sie es sollten, aber sie tun es nicht und es ist unangenehm, wissen Sie, so war ich mit meinem Vater."

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