26. April 2019 - 8:02 Uhr

Traurige Folge des Klimawandels

Eine weitere traurige Folge des Klimawandels und eine Nachricht, die am heutigen Welt-Pinguin-Tag besonders nachdenklich macht: Eine der größten Kaiserpinguin-Brutkolonien in der Antarktis ist zusammengebrochen. Im Video zeigen wir, wie es dazu kommen konnte.

Pinguine konnten ihre Küken nicht aufziehen

Bis vor Kurzem war die Kaiserpinguin-Kolonie aus der Halley-Bucht im antarktischen Weddell-Meer die zweitgrößte ihrer Art und machte zwischen fünf und neun Prozent der weltweiten Population der Kaiserpinguine aus. Jedes Jahr gab es in der Kolonie zwischen 14.000 und 25.000 Brutpaare.

Wie Experten des "British Antarctic Survey" (BAS), die die Kolonie beobachten, jetzt verkündet haben, haben einige Pinguine die Kolonie verlassen, um sich woanders anzusiedeln. Und noch schlimmer: Die Kaiserpinguine konnten ihre Küken drei Jahre in Folge nicht richtig aufziehen. Warum das so ist und was den Pinguinnachwuchs derart bedroht, sehen Sie im Video.