Auch Ilkay Gündogan gehört zu den Spendern

Riesige Anteilnahme: Crowdfunding-Aktion zur Fortsetzung der Suche nach Emiliano Sala

Crowdfunding zugunsten von Emiliano Sala - auch Ilkay Gündogan hat gespendet
Crowdfunding zugunsten von Emiliano Sala - auch Ilkay Gündogan hat gespendet
© deutsche presse agentur

27. Januar 2019 - 12:12 Uhr

Private Spenden: Wird die Suche nach Sala wieder aufgenommen?

Die Familie von Emiliano Sala will die Suche nach ihrem im Ärmelkanal verschollenen Sohn wieder aufnehmen. Auf der Crowdfunding-Plattform 'gofundme' sammeln die Angehörigen des argentinischen Fußballers Geld, um die Hubschrauber wieder in die Luft zu schicken. Die Resonanz auf die Aktion ist gewaltig - und auf der Spenderliste finden sich prominente Namen.

Riesige Resonanz auf Crowdfunding-Aktion

Am Freitag hatte Romina Sala in einer bewegenden Ansprache die Behörden angefleht, die Suche nach ihrem Bruder wieder aufzunehmen. Die Polizei der britischen Insel Guerney winkte wegen zu geringer Überlebenschancen kühl ab, doch eine Privataktion könnte nun schnelle Hilfe bringen.

Binnen 24 Stunden kamen bei gofundme unter dem Hashtag "NoDejenDeBuscar" (Hört nicht auf zu suchen) mehr als 238.692 Euro (Stand 20.00 Uhr am Samstag) zusammen.

Die zunächst festgelegte Mindestgrenze von 150.000 Euro wurde kurz vor Erreichen auf 300.000 Euro erhöht, um alle Kosten für die Wiederaufnahme der Suche decken zu können. Erst wenn diese Summe erreicht ist, wird die Initiative gestartet.

Auch Gündogan spendet für die Suche

Zu den Unterstützern der Crowdfunding-Aktion zählt unter anderem Ilkay Gündogan. Der Nationalspieler taucht mit 2.000 Euro in der Spenderliste auf. Auch die Bundesligaspieler Corentin Tolisso (FC Bayern München), Joshua Guilavogui (VfL Wolfsburg) spendeten je 1.000 Euro, Nordi Mukiele von RB Leipzig 4.000 Euro. Am meisten spendete bislang Adrien Rabiot von Paris Saint-Germain (25.000 Euro).

Auf dem Weg von Nantes zu seinem neuen Arbeitgeber Cardiff Cita war der 28-jährige Sala am Montagabend in einem Kleinflugzeug mutmaßlich über dem Ärmelkanal abgestürzt. Die anschließende Suche in einem gut 4.400 Quadratkilometer großen Gebiet blieb erfolglos.

RTL NEWS empfiehlt

Anzeigen:

Cardiff erwägt rechtliche Schritte

Cardiff hatte 17 Millionen Euro für den Stürmer bezahlt und erwägt nun rechtliche Schritte um die Verluste in Grenzen zu halten. Zwar war der Club gegen ein mögliches Absturz-Szenario versicht, sieht sich nach eigenen Angaben aber trotzdem mit einem Millionen-Verlust konfrontiert.