Schwere Vorwürfe

Richterin feierte wilde Sex-Orgien im Gericht

Facebook/Erlanger Police Department
© Facebook/Erlanger Police Department

12. Dezember 2019 - 22:30 Uhr

Richterin soll Angestellte zu Gruppensex gezwungen haben

Eigentlich sollte Familienrichterin Dawn Gentry selbst Recht sprechen, doch nun wird gegen sie ermittelt. Der Grund: Sie soll in ihrem Amtszimmer im US-Bundesstaat Kentucky wilde Swinger-Partys mit Angestellten gefeiert haben. Angeklagt ist auch ihr vermeintlicher Liebhaber, ein ehemaliger Pastor.

Wer Gruppensex verweigerte, wurde bestraft

Ganze neun Anzeigen wegen Amtsmissbrauch wurden gegen die Richterin aus Kenton County eingereicht. So soll sie das Gericht regelrecht in einen Swingerclub umfunktioniert haben, schreibt die "New York Post". Aber das ist nicht alles! Gentry soll vor einiger Zeit einen Angestellten an ihrem Gericht gefeuert und dafür einen ehemaligen Pastor, Stephen Penrose, eingestellt haben. Penrose und Gentry spielten in der gleichen Band Musik, er soll ihr Liebhaber gewesen sein.

Gemeinsam sollen sie versucht haben, mehrere Mitarbeiter zum Gruppensex zu überreden - darunter auch eine Staatsanwältin. Bei einer Person waren sie offenbar erfolgreich: Gentrys Sekretärin. Mit ihr soll das Paar einen Dreier in ihrem Büro gehabt haben. Und wer Sex mit dem Paar verweigerte, dem sollen Konsequenzen gedroht haben: Mehr Aufgaben, schlechtere Dienste, schwierigere Fälle.

Richterin streitet die Vorwürfe ab

Wie das Portal schreibt, genoss Penrose offenbar Narrenfreiheit und ein völlig überzogenes Gehalt von 10.000 Dollar im Monat. Über entsprechende Kompetenzen habe er nicht verfügt. Allerdings habe sich das Paar immer wieder für mehrere Stunden im Büro oder auf der Toilette eingeschlossen. Irgendwann fiel das Kartenhaus zusammen. Angestellte stellten reihenweise Anzeigen gegen die Richterin.

Doch Gentry dementiert. Eine Beziehung zum ehemaligen Pastor streitet sie vehement ab, ebenso einen Großteil der Anschuldigungen. Noch wird gegen die Familienrichterin ermittelt. Nun droht ihr eine Amtsenthebung. Doch bis es so weit ist, darf sie noch Urteile fällen.