Ribéry: Nicht-Wahl zum Weltfußballer schmerzt immer noch

Bayerns ehemaliger Spieler Franck Ribéry nach dem DFB-Pokal-Sieg 2019. Foto: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild
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17. Juni 2020 - 14:00 Uhr

Franck Ribéry ärgert es immer noch, dass er 2013 bei der Wahl zum Weltfußballer leer ausging. "Was soll man mehr tun, als das Maximum zu erreichen, um mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet zu werden? Wenn du alles gewinnst und alles Menschenmögliche getan hast - auf dem Spielfeld und außerhalb, auch mit der Nationalmannschaft", sagte der einstige Star des deutschen Rekordmeisters FC Bayern in einem DAZN-Interview mit seinem früheren Münchner Teamkollegen Luca Toni.

2013 gewann der französische Ex-Nationalspieler mit den Bayern das Triple aus Meisterschaft, Pokal und Champions League. Der Mittelfeldspieler wurde zwar zu Europas und Frankreichs Fußballer des Jahres gewählt. Beim "Goldenen Ball" wurde Ribéry aber hinter Cristiano Ronaldo und Lionel Messi nur Dritter. "Das war eine schwierige Zeit für mich", bekannte der mittlerweile 37-Jährige.

Ribéry spielte zwölf Jahre bei den Bayern und gewann mit ihnen über 20 Titel, ehe er 2019 zum AC Florenz in die italienische Serie A wechselte. Auf die Frage seines Freundes Luca Toni, wann er denn aufhöre, sagte Ribéry: "Jeden Tag, wenn ich zum Training fahre, bin ich noch immer motiviert. Wenn ich ein Trainingsspiel verliere, dann ärgert mich das immer noch."

Quelle: DPA