Corona

Rheinland-Pfalz nutzt fünf Prozent der Mittel für Luftfilter

Rheinland-Pfalz hat 5,1 Prozent der maximal möglichen Bundesförderung zur Anschaffung mobiler Luftfilteranlagen an Schulen und Kitas abgerufen. Das geht aus einer Bilanz zum Ende des Förderprogramms hervor, die das Bundeswirtschaftsministerium der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage übermittelt hat. Somit wurden in Rheinland-Pfalz von der maximal möglichen Förderung in Höhe von 9,6 Millionen Euro rund 488.300 Euro abgerufen. Bundesweit waren es 22 Prozent der für den Corona-Schutz bereitgestellten Mittel.

Allerdings hatte das Land bereits im Oktober 2020 ein erstes eigenes Programm für Luftfilteranlagen im Umfang von sechs Millionen Euro aufgelegt und 2021 um zwölf Millionen Euro aufgestockt. Das Bundesprogramm begann am 20. August vergangenen Jahres und lief bis Ende Juli 2022.

Gefördert wurden nach den Empfehlungen des Umweltbundesamts unter anderem der Einbau von ventilatorgestützten Zu- und Abluftsystemen und die Anschaffung von mobilen Luftreinigungsgeräten. Die Investitionen wurden überall dort gefördert, wo nicht ausreichend gelüftet werden konnte oder kann. Das Lüften ist das A und O, sagte Bildungsministerin Stefanie Hubig (SPD) im vergangenen Jahr.