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REWE bietet Bio-Gurke & Co. ganzjährig ohne Plastikverpackung an

Supermärkte verbannen Plastik
Supermärkte verbannen Plastik Bio-Gurke und Co. 00:35

Eine gute Sache: Bio-Gurke ganz ohne Plastik

Immer mehr Menschen versuchen im Alltag Plastik zu vermeiden. Und das ist – vor allem beim Supermarkteinkauf - gar nicht so einfach. Vor allem in Plastikfolie eingeschweißtes Obst und Gemüse sind vielen Einkäufern ein Dorn im Auge. Prominentestes Beispiel: die Bio-Gurke. Doch genau bei der soll jetzt Schluss sein mit Plastik. Zumindest bei REWE. 

So einfach können Sie Plastikmüll vermeiden
So einfach können Sie Plastikmüll vermeiden Tun Sie der Umwelt einen Gefallen! 02:08

Die Zahlen sind alarmierend. 24,9 Kilo Plastikmüll produziert jeder Deutsche laut Angaben des Bundesumweltamtes – pro Jahr. Vor allem in Obst- und Gemüseabteilungen ist Plastik noch allgegenwärtig. Und häufig sind es ausgerechnet die Bio-Produkte, die in Plastik verpackt oder eingeschweißt sind. Das wohl prominenteste Beispiel: die Gurke. Während andere Obst- und Gemüsesorten mittlerweile plastikfrei daher kommen, sind Gurken immer noch häufig in Plastik verschweißt. Vor allem in der Bio-Variante.

Darauf hat REWE jetzt reagiert: Der Konzern bietet Bio-Gurken künftig ohne Plastikhülle an, stattdessen sollen die Gurken nur noch ein Klebeetikett tragen.

Warum werden Bio-Gurken überhaupt in Plastik verpackt?

Das Problem war laut REWE bislang, dass die Bio-Gurken in den Wintermonaten nur durch Lieferungen etwa aus Spanien verfügbar waren.  Auf dem Weg vom Feld in die Supermarktregale übernahm die sogenannte Schrumpffolie eine wichtige Schutzfunktion vor Austrocknung und Beschädigungen. Doch damit ist jetzt Schluss: Die vielen einzelnen Stationen, die eine Gurke beim Transport vom Feld bis in den Supermarkt passiert, wurde so angepasst, dass es keiner Plastikhülle mehr bedarf. Die Produkte bleiben trotzdem frisch.

Zwar gibt es Bio-Gurken schon seit Längerem unverpackt bei Rewe – allerdings nur im Sommer. Seit 2016 bezieht die Supermarktkette konventionelle und Bio-Gurken von Erzeugern aus Deutschland und den Niederlanden, wegen der kurzen Transportwege ist dabei keine Plastikhülle notwendig.

Müll vermeiden – Tipps für den Alltag

Übrigens: Am besten vermeidet man lange umweltschädliche Transportwege und Plastikverpackungen, indem man Bio-Produkte saisonal kauft. In unserem Saisonkalender erfahren Sie, wann welches Obst und Gemüse bei uns Saison hat.

63 Prozent des Obst und Gemüses wird uns Verbrauchern vorverpackt angeboten, so der Zahlen des Naturschutzbundes. Besonders erschreckend: In diesen 63 Prozent sind Märkte und Hofläden mit eingerechnet. Das bedeutet, dass der Verpackungsanteil in Discountern und Supermärkten weit höher ist. Doch der Trend, Plastik zu vermeiden, ist mittlerweile auch bei den Supermarktketten angekommen: Immer mehr Supermärkte reduzieren Plastik in ihren Filialen. Viele haben Einweg-Plastiktüten an den Kassen verbannt und die Knotenbeutel an der Obst- und Gemüsetheke durch Papiertüten ersetzt. Auch der Verzicht auf Strohhalme, Ohrenstäbchen oder Plastikflaschen ist eine Möglichkeit Plastik im Alltag zu vermeiden. Darüber hinaus gibt es noch andere Möglichkeiten, wie man Plastik im Alltag vermeiden kann. 

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