Rettet die Ringelrobbe! Finnen arbeiten mit ungewöhnlichen Maßnahmen gegen den Klimawandel

Hilfe für Jungen-Aufzucht: Umweltschützer schaufeln Schnee

Die Saimaa-Ringelrobbe gehört zu den am stärksten bedrohten Robben weltweit - jetzt haben Umweltschützer in Finnland zu ungewöhnlichen Maßnahmen gegriffen, um sie zu retten.

Der Schnee reicht nicht aus!

Auf dem zugefrorenen Saimaa-See, dem größten See des Landes, schoben sie Schnee zu großen Haufen zusammen. Die Süßwasserrobbe bekommt ihre Jungen in Höhlen, die sie in Schneeverwehungen auf dem Eis gräbt. In den vergangenen Jahren gab es nach Angaben der Umweltschutzorganisation WWF aber nicht genug Schnee dafür.

Flüsse und Seen tragen zum Teil so viel Hochwasser, wie man es nur vom Frühling her kennt.
Finnische Meteorologen sagen, dass es in den vergangenen Jahren bis zu 25% mehr Regen gegeben hat als normalerweise. Um genug Schnee für ihre Jungen zu bekommen, brauchen die Ringelrobben also Unterstützung.