2018 M01 10 - 10:00 Uhr

2015 wurden mehr als 64.000 Beamte im Dienst Opfer von Straftaten

Sie kommen, um zu helfen. Doch zunehmend werden Rettungskräfte wie Feuerwehrleute selbst Opfer von Übergriffen. Darauf macht die Feuerwehrgewerkschaft jetzt mit einem drastischen Kurzfilm aufmerksam. Der Appell an die Menschen ist zugleich der Titel des Stücks: 'Respekt? Ja, bitte!'

"Wir wollen Menschen retten"

Allein im Jahr 2015 wurden mehr als 64.000 Beamte im Dienst Opfer von Straftaten. Gewürgt von hinten, zu Boden gerissen - Szenen, die sich in dem Film wiederfinden. Der Film soll aufrütteln. Laut einer neuen Studie werden die Angriffe immer brutaler.

"So ein Film hilft auf unsere Arbeit aufmerksam zu machen und darzustellen, dass wir eine positive Dienstleistung erbringen", sagt Oliver Pitsch von der Johanniter Unfallhilfe Rhein-Main. "Wenn wir irgendwo hinkommen, wollen wir die Menschen retten."

Menschenleben retten und nicht selbst zum Opfer werden. Deshalb fordern die Feuerwehrleute völlig zurecht: "Respekt? Ja, bitte!"