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Rentnerin aus Wiesbaden strickt über 100 Mützen und Handschuhe für Obdachlose

In jedem Strickteil steckt ein Stückchen Liebe

Rentnerin aus Wiesbaden strickt über 100 Mützen und Handschuhe für Obdachlose

Oma Rosa strickt für Obdachlose Über 100 Mützen und Handschuhe
01:18 min
Über 100 Mützen und Handschuhe
Oma Rosa strickt für Obdachlose

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Rosa Schwendner nutzt ihr Hobby für den guten Zweck

Rosa Schwendner aus Wiesbaden liebt das Stricken. Die 86-Jährige strickt schon, seit sie 14 Jahre alt ist - und nach wie vor macht sie nichts lieber. "Ich stricke immer, den ganzen Tag", erzählt sie. Das Handwerk hat sie von ihrer Großmutter gelernt - und jetzt nutzt sie ihr Hobby für einen guten Zweck. Über 100 Mützen, Socken und Handschuhe hat sie für Menschen gemacht, die auf der Straße leben. Wie Rosa Schwendner auf diese besondere Idee kam, sehen Sie im Video.

Die Wolle wurde ihr gespendet - fünf Säcke voll

Die Rentnerin aus Wiesbaden ist eine Schnell-Strickerin. Mit den Sachen für die Obdachlosen hat sie schon im Frühjahr angefangen - und ist bereits seit September fertig. 500 bis 600 Wollknäuel habe sie verbraucht und gar nichts weggeworfen. Jeder letzte Fitzel Faden wurde verarbeitet. Die Wolle wurde ihr geschenkt - ganze fünf Säcke voll. Eine Bekannte von Rosa Schwendner arbeitet bei der Woll-Firma Lana Grossa - und deren Chef machte gerne mit bei der Aktion.

Sie zaubert Obdachlosen ein Lächeln aufs Gesicht

"Kopfbedeckungen sind ganz wichtig für die, die auf der Straße leben", meint die Rentnerin. Die Mützen, Socken und Handschuhe werden im Januar dann an Bedürftige verteilt. Sogar 16 Stirnbänder hat die Rentnerin gestrickt, weil sie bei den letzten Olympischen Spielen im Fernsehen gesehen hatte, dass "die Mädchen gar keine Mützen mehr tragen, sondern nur noch so gestrickte Stirnbänder." Rosa Schwendner hat so viel Herz und Liebe in ihre Mützen eingestrickt - damit zaubert sie den Obdachlosen sicher ein Lächeln aufs Gesicht.