Rentner schießt auf Räuber - Ermittlungen eingestellt

14. Februar 2016 - 11:46 Uhr

Ein Rentner muss wegen der tödlichen Schüsse auf einen flüchtenden Räuber keine Konsequenzen fürchten. Die Staatsanwaltschaft in Stade stellte die Ermittlungen gegen den 77-Jährigen wegen des Verdachts auf Totschlag ein. Der Mann habe in Notwehr gehandelt, teilte die Behörde mit.

Fünf junge Männer hatten den Rentner im Dezember in seinem Haus in Sittensen überfallen. Als ein Alarm losging, flüchteten sie. Der 77-Jährige, der als Jäger mehrere Waffen besitzt, feuerte auf die Räuber. Einen 16-Jährigen traf er tödlich im Rücken. Das Landgericht Stade verurteilte seine Komplizen wegen räuberischer Erpressung und Körperverletzung vor zwei Wochen zu mehrjährigen Haftstrafen.