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Rentner nutzen Granate jahrelang als Türstopper: „Fassen Sie das ja nicht mehr an, haben sie mir gesagt“

Kampfmittelräumdienst schockiert

Rentner nutzen Granate jahrelang als Türstopper

Rentnerin nutzte scharfe Weltkriegsgranate als Türstopper Das sagt sie dazu
00:52 min
Das sagt sie dazu
Rentnerin nutzte scharfe Weltkriegsgranate als Türstopper

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Bombe musste entschärft werden

Sie wollten doch nur die Tür aufhalten. Dafür benutzte ein Rentner-Pärchen aus Neulengbach in Österreich eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg. Was sie nicht wussten: Sie war scharf. Als das rauskam, rückte der Kampfmittelräumdienst an, um die tickende Zeitbombe zu entschärfen. Wie sie herausgefunden hat, was sie da als Türstopper nutzt, erklärt die Rentnerin im Video.

Blindgänger aus dem Krieg

Jahrelang hatte die Granate entweder in der Vitrine gelegen oder sei eben als Türstopper eingesetzt worden, erzählte die Renterin. "Die Cousine meiner Großmutter fand den Blindgänger einst im Krieg. Wir dachten uns immer, dass das ein ungefährliches Souvenir wäre.“

Weit gefehlt. Als die 76-Jährige im Internet etwas von diesen gefährlichen Überbleibseln aus dem Zweiten Weltkrieg las, machte sie sich plötzlich doch Sorgen. Sie sei zur Polizei gegangen, die haben wiederum einen Streifenwagen vorbeigeschickt. Den Beamten wurde dann offenbar schnell der Ernst der Lage klar. Der Kampfmittelräumdienst wurde angefordert.

Bombe hätte explodieren können

Vor Ort erkannten die Einsatzkräfte dann offenbar schnell: Der Zünder war noch aktiv. Angeblich hätte ein Sturz aus einem Meter Höhe gereicht und die Granate hätte das Haus der Rentner in Schutt und Asche gelegt. Die Kriegswaffe wurde daraufhin vorsichtig abtransportiert und entschärft, heißt es.